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TK in NRW: Rund 1,5 Millionen Euro für die Selbsthilfe

am Donnerstag, 29. Oktober 2015

Fast 1,5 Millionen Euro stellt die Techniker Krankenkasse (TK) in diesem Jahr für die Arbeit der nordrhein-westfälischen Selbsthilfegruppen zur Verfügung. „Die Selbsthilfeinitiativen sind für uns wichtige Partner bei der Gesundheitsversorgung und helfen vielen Menschen bei Krankheit, Sucht oder Behinderung“, betont Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung Nordrhein-Westfalen (NRW). „Daher ist es für uns seit vielen Jahren selbstverständlich, diese Gruppen bei ihrer Arbeit zu unterstützen.“

Ein Teil des Geldes fließt in die gemeinsame Selbsthilfeförderung aller Krankenkassen. Darüber hinaus unterstützt die TK in NRW Projekte einzelner Organisationen mit insgesamt 250.000 Euro. So zum Beispiel das einzigartige Konzept „FrühLink“ der Alzheimer Gesellschaft Münster. Es soll die Versorgung von Menschen mit beginnender Demenz im mittleren Lebensalter im Land verbessern. „Im Projektbereich sind wir auf die Ideen der Selbsthilfe angewiesen. Auch zukünftig freuen wir uns über interessante Anträge, die wir fördern können“, sagt van Aalst.

Basis für die Höhe der Förderung sind die Versichertenzahlen. Da die TK seit Jahren wächst, steigen auch die Gelder für die Selbsthilfegruppen. Eine weitere Verbesserung der Finanzierung wurde im neuen Präventionsgesetz beschlossen. „Dadurch werden die Mittel für die gesundheitliche Selbsthilfeförderung aller Kassen im nächsten Jahr um rund 30 Millionen Euro aufgestockt und damit fast verdoppelt“, so van Aalst.

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