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Laserzentrum Bochum wird zum Forschungslabor der Ästhetischen Medizin ausgebaut

Nicht-invasive Reduktion von Körperfettzellen im Mittelpunkt

Kath. Klinikum Bochum gGmbH – Universitätsklinikum der RUB am 17.12.15

logo-rub-1021Das Katholische Klinikum Bochum baut sein Laserzentrum im St. Josef-Hospital (Klinikum der Ruhr-Universität) zu einem Laserforschungslabor der Ästhetischen Medizin aus. Im Mittelpunkt stehen nicht-invasive Verfahren zur Reduktion von Fettzellen. Das Forschungszentrum wird seine Arbeit zum 1. Januar 2016 aufnehmen. Zur wissenschaftlichen Begleitung sind Studien geplant, für die Teilnehmer und Doktoranden rekrutiert werden.

Wenn Sport und gesunde Ernährung nicht helfen

Das Laserzentrum ist Teil der Bochumer Universitätsklinik für Dermatologie. 2015 investierte man rund 600.000 Euro für neue Geräte zur Fettbehandlung. Dr. Klaus Hoffmann, Leitender Arzt im Laserforschungslabor Bochum, erklärt, aus welchen Gründen Patienten eine solche Behandlung in Anspruch nehmen: „Natürlich sind Sport, Bewegung und gesunde Ernährung für die Erhaltung des optimalen Körpergewichts die wichtigsten Faktoren. Manche Menschen nehmen aber trotzdem nicht ab oder an den falschen Stellen. Ihnen kann mit moderner Technologie geholfen werden.“

Geräte müssen hohe Sicherheitsanforderungen erfüllen

Alle in Bochum verfügbaren Geräte werden zum Beispiel auch in den USA eingesetzt und besitzen die Zulassung der strengen amerikanischen Aufsichtsbehörden. Auf diesen Sicherheitsaspekt legt das Bochumer Fettforschungslabor großen Wert. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass alle medizinisch relevanten Geräte zur Fettreduktion an einem Ort verfügbar sind. Damit hat das Bochumer Zentrum in Europa eine exponierte Stellung.

Neuartiger Diodenlaser

Eine völlig neue technologische Entwicklung ist ein Diodenlaser, der Anfang 2016 erstmals in Europa in der Bochumer Universitäts-Hautklinik eingesetzt wird. Dabei wird Laserlicht mit einer Wellenlänge von 1060 nm tief in das Fettgewebe eingestrahlt und die Fettzelle dadurch angegriffen. Wie ein Gürtel werden die Behandlungsköpfe auf den Körper geschnallt, so dass fast jedes Areal erreichbar ist. Die Sitzung dauert lediglich 25 Minuten. Studien zeigen, dass diese Technologie schneller und nebenwirkungsärmer ist als andere. Darüber hinaus werden je nach individueller Situation des Patienten unterschiedliche nicht-invasive Verfahren zur Verringerung der Fettzellen erforscht.

Verschiedene Anwendungen möglich

Insgesamt stehen im Laserforschungszentrum die Kältetechnologie, die berührungsfreie Radiofrequenz, der Diodenlaser 1060nm, der Lipolaser 1064/1320/1440 nm und die radiale Stoßwelle zur therapeutisch-wissenschaftlichen Forschung zur Verfügung. Auch kombinierte Anwendungen sind denkbar, was ebenfalls Teil der Forschung ist.

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