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Baugenehmigung für Nordstandort St. Johannes erteilt

In Alt-Hamborn entsteht bis 2019 ein hochmoderner Klinikneubau auf fünf Etagen

am Freitag, 22. Januar 2016

grafik_neubau_helios_st._johannesKlappe die zweite – nachdem HELIOS am Standort Marien in Hochfeld bereits im September das Richtfest feiern konnte, erteilte die Stadt Duisburg jetzt auch für den Neubau der St. Johannes Klinik im Norden die Baugenehmigung. „Für uns ist das der perfekte Start ins Jahr 2016″, so Klinikgeschäftsführer Dr. Holger Raphael, der die frohe Botschaft zuerst in seinem Postfach hatte. „Denn der Beginn der Bauarbeiten wird für den Hamborner Standort auch eine Art Neuanfang.“ Seit der Übernahme Ende 2011 hat HELIOS zwar schon mehrere Millionen Euro in die Sanierung und technische Ausstattung der Klinik investiert – denn ein Teil der Gebäude bleibt auch nach 2019 bestehen –, doch ein moderner Neubau setzt vor allem in Sachen Patientenkomfort und Logistik noch einmal neue Maßstäbe.

Für die Bauleitung bedeutet die Nachricht aber zunächst, sich noch einmal mit vergangenen Zeiten zu befassen. Denn im ersten Schritt muss innerhalb der nächsten Monate ein Teil der alten Gebäude abgerissen werden, um Platz für die große Baugrube zu schaffen. Betroffen davon sind die Cafeteria, die in den hinteren Abschnitt des Rundbogens umziehen wird, und ein Teil des Haupthauses. Der Spatenstich für den Neubau ist dann für den Sommer geplant. Schon Mitte 2017 soll der Rohbau schließlich vollständig stehen und eine erste Ahnung vom veränderten Krankenhausstandort in Alt-Hamborn vermitteln. Rund 120 Millionen Euro investiert HELIOS in die neuen Gebäude auf der 25000m² großen Grundfläche. Unter Integration des denkmalgeschützten Rundbogens sorgen dann eine offene Architektur und helle Farben für ein modernes Ambiente, das allen Anforderungen an ein zukunftsfähiges und modernes Krankenhaus entspricht.

In den geplanten Baukörpern, die durch Verbindungsgänge und einen Verkehrskern untereinander und mit dem Altbestand verbunden sind, finden rund 365 Betten auf fünf Etagen Platz, die restlichen Patientenzimmer verbleiben im dann vollständig sanierten Altbau. Im neuen Erdgeschoss sind alle somatischen Ambulanzen sowie diagnostischen Bereiche angesiedelt, damit es keinen Querverkehr mit den ruhebedürftigeren Stationen gibt. Schon 2014 war das dazugehörige Parkhaus errichtet worden, das nach Ende der Bauarbeiten unmittelbar neben dem neuen Haupteingang liegen wird.

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