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Erfolgsbilanz

Klinikum Dortmund machte 4,9 Millionen Euro Gewinn in 2015

am Freitag, 8. April 2016

pkDie Dinge im Klinikum entwickeln sich von gut zu besser. Das einzige kommunale Krankenhaus im ganzen Ruhrgebiet ist nach dem aktuellen MINQ-Report (Basis für das Focus-Ranking der Kliniken) als „bestes
Krankenhaus im ganzen Ruhrgebie“ und an 28. Stelle von rd. 1.200 Kliniken bundesweit eingestuft worden. Nun legt das Klinikum mit einem Jahresumsatz von 325 Mio. € mit dem (vorläufigen) Jahresabschluss 2015 auch noch den besten Jahresabschluss seit langer Zeit vor. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf rd. 4,9 Mio. Euro.

Das Jahr 2015 war für das Klinikum schon sehr speziell. Es wurden im Laufe
des Jahres zwei neue Abteilungen eröffnet:

  • die Klinik für Geriatrie, anfangs mit 50, mittlerweile mit 70 Betten
  • die Klinik für Schmerzmedizin, anfangs mit 8, mittlerweile mit 15 Betten.

Das ganze Jahr über, aber verstärkt ab September 2015, hat sich das Klinikum in der ambulanten und stationären Versorgung der hier ankommenden Flüchtlinge engagiert. Hier waren vor allem die Zentralen Notfallambulanzen, die Frauen- und Kinderklinik sowie die Abteilung für Infektionskrankheiten am häufigsten frequentiert.

„Das Klinikum verzeichnet insgesamt einen spürbaren Leistungszuwachs, in der ambulanten und stationären Versorgung und in so gut wie allen Fachabteilungen, der sich vor allem im vierten Quartal 2015 noch einmal deutlich überdurchschnittlich gezeigt hat“, erklärt Rudolf Mintrop, Vorsitzender der Geschäftsführung des Klinikums Dortmund. Allein der Erlös aus stationärer Patientenbehandlung ist um 3,9% gestiegen; der Erlös aus ambulanter Behandlung um 25%. Die Zahl der stationär behandelten Patienten stieg auf über 65.000, die Zahl ambulanter Behandlungen auf über 180.000.

Die Zahl der Beschäftigten ist durch diese und andere Effekte um 90 Vollkräfte gestiegen und liegt derzeit bei 2.820 Vollkräften und rd. 4.000 Mitarbeitern. Die Zahl der Auszubildenden liegt mit rd. 500 unverändert hoch.
Der Personalaufwand ist um knapp 11 Mio. € gegenüber Vorjahr gestiegen; 3,6 Mio. € für Tariferhöhungen, der größte Teil aber für das zusätzliche Personal.

Natürlich sind in Folge des spürbaren Leistungsanstiegs in der ambulanten und stationären Krankenversorgung auch die medizinischen Sachkosten gestiegen, um 12% bzw. 7,3 Mio. €. Größte Einzelfaktoren waren dabei die ambulant verabreichten Medikamente. Auch die Mittel für die Instandhaltung mussten spürbar aufgestockt werden. Hier schlagen sich das Alter der Gebäude und Anlagen sowie erforderliche Maßnahmen für den Brandschutz nieder.

In 2015 hat das Klinikum für 10,7 Mio. € Investitionen vorgenommen; knapp 8 Mio. € für Gebäude- und Medizintechnik sowie 1,8 Mio. € für das Kinder-MRT, das aus Spenden-Mitteln finanziert wurde. Das Klinikum hat Ende 2015 mit der Planung und dem Neubau von zwei Stationen im Klinikzentrum Nord begonnen.
„Mit Krediten in Höhe von über 120 Mio. € bleibt das Klinikum hoch verschuldet“, stellte Mintrop klar. Und: „Alle hier vorgestellten Ergebnisse stehen unter dem Vorbehalt der Abschlussprüfung des Wirtschaftsprüfers.“

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