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Transparenz in der Privatabrechnung

Controlling-Werkzeuge der PVS holding

am Donnerstag, 21. April 2016

StartseiteMit dem neuen Kundenportal PVS dialog bringt die Unternehmensgruppe PVS holding (PVS rhein-ruhr, PVS berlin-brandenburg, PVS bayern und PVS pria) mehr Erlöstransparenz für die Privatliquidation in Krankenhäusern und unterstützt damit das Krankenhaus-Management und Controlling bei der Steuerung und Planung dieses wichtigen Segments der Krankenhausfinanzierung.

Durch das zunehmend ökonomisch geprägte Umfeld der Krankenhäuser wächst auch bei den Entscheidern der Wunsch nach zahlengestützter Steuerung und analytisch hergeleiteten Planungsprozessen.

Gerade das System der Fallpauschalen bietet dem Controlling eine Transparenz über die Entwicklung der verschiedenen Erlösarten und erlaubt sehr granulare Analyse-Möglichkeiten bei etwaigen Abweichungen von der Planung. Durch die zunehmende Verschiebung der Ausübung des Liquidationsrechtes vom Chefarzt zum Institutionsträger, obliegt die betriebswirtschaftliche Betrachtung der Privatliquidation immer häufiger dem Controlling. Die Planung und Steuerung der Erlöse aus der Privatliquidation hingegen gestalten sich dabei allerdings deutlich schwieriger. Zum einen bietet das System der GOÄ keine Fallgruppen, sondern eine reine Einzelleistungsvergütung, was die Vergleichbarkeit von Behandlungsfällen erschwert, zum anderen ist die Abrechnung der Privatliquidation oftmals ausgelagert und die Erlösberichte der Dienstleister sind nicht kompatibel mit den eigenen Controlling-Werkzeugen.

Den Krankenhauskunden bietet die PVS holding mit ihrem Kundenportal PVS dialog eine Plattform zum Abruf der jeweils relevanten Informationen rund um die Dienstleistung der Abrechnung und Forderungssicherung. PVS dialog kann als zentrale Kommunikationsplattform für den gesamten Abrechnungsprozess genutzt werden. Durch die 360°-Sicht von der Einreichung von Abrechnungsdateien, über die Visualisierung von Rechnungsstellung und Forderungsmanagement, bis zur Auszahlung an den Kunden, bietet PVS dialog seinen Nutzern maximale Transparenz in Echtzeit. Einzige Voraussetzung ist ein HTML-5-fähiger Browser.

In der Einzelsicht (siehe Abbildung 1) hat der Leistungserbringer die Möglichkeit, sich ein Bild zum aktuellen Stand der Privatliquidation in seiner Fachabteilung zu verschaffen. Auf der Startseite erhalten Nutzer unmittelbar einen zentralen Überblick über aktuelle Kontostände, bezahlte sowie noch offene Rechnungen und übermittelte Dokumente, wie Kontoauszüge oder Abgabenberechnungen.

Neben der Sicht des Einzelnutzers bietet PVS dialog den Krankenhausentscheidern auch eine spezielle Controlling-Sicht (siehe Abbildung 2), in der die Leistungserbringer der verschiedenen Fachabteilungen zusammengefasst dargestellt sind. In der Controlling-Sicht wird die aktuelle und prognostizierte Geschäftsentwicklung eines oder verschiedener Leistungserbringer, Standorte, Fachrichtungen im Vergleich zum Vorjahr transparent visualisiert. Die Gegenüberstellung der aktuellen Geschäftsentwicklung mit den Vorjahreswerten ermöglicht es, Abweichungen in den Erlösen frühzeitig aufzudecken und Bereiche für eine tiefergehende Analyse zu identifizieren. Dabei bietet PVS dialog verschiedene Möglichkeiten der Konfiguration.

Ergänzend zu den vordefinierten Controlling-Sichten bietet PVS dialog den Export von Rechnungsausgängen und Zahlungseingängen auf Ebene der Einzelrechnungen.
Neben der Sammlung der gesamten PDF-Dokumentation (z.B. Kontoauszüge) der letzten vier Jahre können in PVS dialog je nach Kundenanforderung, in verabredeten Rhythmen automatisch Reports zur tiefergehenden Analyse zur Verfügung gestellt werden.

Auch für die Fragestellung, ob alle Fälle zur Abrechnung gekommen sind, bietet die PVS mit dem Report Fallgesamtheit eine Lösung. Dabei werden basierend auf Falldaten, die aus dem Klinikinformationssystem übermittelt wurden, in PVS dialog Recherchemeldungen zur Verfügung gestellt. Diese Recherchemeldungen werden ausgewiesen zu allen übermittelten Fällen, bei denen der PVS noch keine Leistungsdokumentation zur Verfügung gestellt wurde. So wird sichergestellt, dass am Ende keine Abrechnung verloren geht.

Für Kunden mit den Buchhaltungssystemen SAP oder Diamant bietet die PVS Datenexporte im Zielformat zur direkten Einspielung an. Unabhängig von Leistungsumfang und Nutzeranzahl werden für Kunden der PVS keine Lizenzkosten für die Nutzung von PVS dialog erhoben. Da es sich um eine Web-Applikation handelt, werden auch innerhalb des Krankenhauses keine Ressourcen in IT-Abteilungen für Updates, Wartung etc. benötigt.

IT im Gesundheitswesen

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