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Weltgrößte katholische Krankenhausgruppe zu Gesprächen bei der Franziskus Stiftung

Vorstände von „Ascension“ besuchen Krankenhausträgerin in Münster

am Montag, 11. April 2016

sfs_ascension_iEntwicklungen im Gesundheitswesen in Deutschland und Amerika: Darum ging es in einem Gespräch, zu dem Mitglieder des Vorstands der US-Krankenhausgruppe Ascension, des weltgrößten katholischen Anbieters von Gesundheitsdienstleistungen, jetzt mit ihren Kollegen der St. Franziskus-Stiftung in Münster zusammenkamen.

Die Gesundheitsversorgung und das Gesundheitssystem in Nordamerika und in Deutschland unterscheiden sich zwar stark. Dennoch spielen konfessionelle Krankenhäuser auf beiden Seiten des Atlantik eine bedeutende Rolle im Gesundheitswesen. „Das wettbewerbliche Element in beiden Staaten bietet konfessionellen Kliniken, Senioren- und Behinderteneinrichtungen beste Möglichkeiten, ihre Stärken und Vorzüge einzubringen, zum Nutzen von Patienten und Bewohnern“, so das Resümee von John D. Doyle, Executive Vice President von Ascension, und Dr. Klaus Goedereis, Vorstandsvorsitzender der Franziskus Stiftung, nach einer mehrstündigen Begegnung in Münster. Vereinbart wurden u.a. ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch und die Intensivierung der Zusammenarbeit.

Auf dem Programm stand auch ein Besuch der amerikanischen Gäste im Medical Order Center (MOC) in Ahlen. In diesem Logistikzentrum der Franziskus Stiftung werden Dienstleistungen in den Bereichen Einkauf und Distribution, Apotheke und Sterilisation wertschöpfend gebündelt. Nach Einschätzung der Gesprächspartner aus den USA ist dieses seit 15 Jahren betriebene Zentrum auch im internationalen Vergleich beispielgebend.

Die katholische Ascension-Gruppe mit Hauptsitz in Missouri betreibt 131 Krankenhäuser in 25 Bundesstaaten der USA, außerdem Seniorenheime und Pflegedienste. Rund 150.000 Mitarbeiter engagieren sich für Menschen in Krankheit, Alter und Behinderung. Der Jahresumsatz beträgt rund 20 Milliarden US-Dollar.

Die katholische St. Franziskus-Stiftung Münster zählt zu den größten konfessionellen Krankenhausgruppen Deutschlands. In ihren 14 Krankenhäusern sowie neun Behinderten- und Senioreneinrichtungen sind knapp 11.000 Mitarbeiter tätig. Der Jahresumsatz liegt bei über 700 Millionen Euro. Die Gründerinnen der Franziskus Stiftung, die Mauritzer Franziskanerinnen, betreiben darüber hinaus noch 14 Krankenhäuser in den USA sowie Einrichtungen in Japan, Indien und Polen.

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