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Beste Versorgung von Schwerstverletzten

Knappschaftskrankenhaus als Überregionales Traumazentrum ausgezeichnet

am Mittwoch, 13. Juli 2016

20165_07_13_traumazentrumDurch das professionelle Ineinandergreifen unterschiedlicher Fachdisziplinen wie Unfallchirurgie, Neurochirurgie, Kieferchirurgie, Augenheilkunde, Viszeralchirurgie und Anästhesie schafft es das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum bereits seit vielen Jahren, Schwerstverletzten rund um die Uhr die bestmögliche, medizinische Versorgung unter standardisierten Qualitätsmaßstäben zu ermöglichen. Dafür wurde es nun zum wiederholten Male als Überregionales Traumazentrum im Traumanetzwerk Ruhrgebiet ausgezeichnet.

Dieses Qualitätssiegel wurde in Form einer Urkunde durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie ausgegeben und ist Bedingung dafür, dass das Traumanetzwerk Ruhrgebiet (das Knappschaftskrankenhaus ist Gründungsmitglied) in Folge erneut zertifiziert werden kann.

Am Traumanetzwerk Ruhrgebiet – dem größten in der Bundesrepublik – beteiligen sich derzeit fünf überregionale, acht regionale und 29 lokale Traumazentren von Kleve bis Lippstadt. Nach den Vorgaben des „Weißbuches“ der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie verfügen alle beteiligten Kliniken über eine selbstständige Abteilung für Unfallchirurgie. Die lokalen und regionalen Traumazentren arbeiten sehr eng mit den fünf überregionalen Traumazentren zusammen.

Ziele des Traumanetzwerk Ruhrgebiet sind der Erhalt und die Verbesserung der flächendeckenden Versorgungsqualität von Schwerverletzten durch optimierte Kommunikation, abgestimmten Standards und Kooperationen. Dazu gehört auch die gesteigerte Effizienz durch die Nutzung vorhandener Ressourcen innerhalb der auditierten Zentren. Durch eine gelebte Netzwerkstruktur können Großschadensereignisse sowie Patientenaufnahmen und Weiterverlegungen bei Kapazitätsmangel besser koordiniert werden. Kurzum: Der Patient wird somit noch schneller, noch effektiver und noch besser versorgt.

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