Wir können Gesundheit

Bergmannsheil Buer engagiert sich am Tag des brandverletzten Kindes

am Mittwoch, 23. November 2016

Es passiert so schnell und greift so massiv in die körperliche und seelische Entwicklung eines Kindes ein: Verbrennungen und Verbrühungen. In der medizinischen und pflegerischen Versorgung dieser Verletzungen hat das Bergmannsheil Buer seit Jahrzehnten viel Erfahrung – die Klinik gehört zu den bundesweit 38 Brandverletztenzentren mit einem besonders hohen Behandlungsstandard. Jährlich werden bis zu 140 brandverletzte Kinder und Jugendliche in der Gelsenkirchener Spezialklinik versorgt. „Vielen Erwachsenen ist nicht bewusst, dass schon eine einzige Tasse mit heißem Tee operationspflichtige Verbrühungen nach sich ziehen und zu lebenslangen Narben und Entstellungen führen kann“, so Chefarzt Dr. Mehmet Altintas, Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie.

Die Klinik nimmt den „Tag des brandverletzten Kindes“ der Initiative „Paulinche“ e.V. zum Anlass, Eltern zu sensibilisieren und ihnen Tipps zum Schutz ihrer Kinder zu geben. Der Aktionstag steht unter dem Motto „Heiße Gefahren für Kinder“. Experten informieren am Freitag, 2. Dezember 2016, über mögliche Gefahrenquellen und erklären auch Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Verbrennungen und Verbrühungen.

Zahlen und Fakten

Paulinchen – die Initiative für brandverletzte Kinder e.V. veröffentlicht erschreckende Zahlen: Jährlich verbrennen und verbrühen sich in Deutschland mehr 30 000 Kinder unter 15 Jahren so schwer, dass sie ärztlich versorgt werden müssen, 6 000 Kinder müssen sogar stationär aufgenommen werden. Die Organisation engagiert sich für Prävention und Rehabilitation und informiert in zahlreichen Publikationen. www.paulinchen.de

Brandverletztenintensiveinheit

Seit 1985 ist am Bergmannsheil Buer eine renommierte Brandverletztenintensiveinheit etabliert. Die Klinik hat sich einen überregionalen Ruf erworben. Für die Akut- und Folgebehandlung von Schwerbrandverletzten stehen vier moderne Intensivbetten und erfahrene Verbrennungschirurgen rund um die Uhr bereit. Um die Patienten optimal vor Erregern zu schützen, sind die Zimmer nur durch Schleusen zu betreten. Für die Behandlung dieser Patienten sind eine hohe Luftfeuchtigkeit und subtropische Temperaturen wichtig, um eine Unterkühlung der Patienten zu verhindern.

Kinder- & Jugendmedizin

MedEcon Ruhr © 2017

Wir können Gesundheit
MedEcon Ruhr