Wir können Gesundheit

AOK prämiert Kurzfilme zum Thema „Gesunde Nachbarschaft“

Fünf Nachbarschafts-Videos mit insgesamt 5000 Euro ausgezeichnet

am Donnerstag, 2. Februar 2017

Das einstimmige Urteil der Jury: „Absolut sehens- und nachahmenswert!“ – sind die Beiträge zum Videowettbewerb der AOK Rheinland/Hamburg „Gesunde Nachbarschaften – weil wir uns am nächsten sind…“. Die prominent besetzte Jury verlieh die ersten drei Plätze an Nachbarschafts-Videos aus dem Rhein-Sieg-Kreis, Köln und Wuppertal. Einen Sonderpreis für besonderes sozia-les Engagement erhielt ein Theaterprojekt aus dem Kreis Viersen.
Der Videowettbewerb ist Teil des Projekts „Gesunde Nachbarschaften“, das die AOK Rheinland/Hamburg gemeinsam mit dem Netzwerk Nachbarschaft im Jahr 2014 ins Leben gerufen hat. Ziel der Aktion ist es, lebendige und engagierte Nachbarschaften zu unterstützen. „Gelebte Nachbarschaft wirkt sich positiv auf unser Wohlbefinden aus und hat in diesem Sinne eine gesundheitsfördernde Funktion“, sagt Günter Wältermann, Vorstandsvor-sitzender der AOK Rheinland/Hamburg über das Projekt. „Dafür möchten wir Aufmerksamkeit schaffen und dazu einladen, selbst aktiv zu werden.“

Spontane Juryentscheidung: Sonderpreis für besonderes soziales Engagement

Den mit 1.500 Euro dotierten 1. Preis erhält Katja Grube aus Rheinbach-Irlenbusch für ihren Beitrag „The Bänk for better anderständing“ – einem mobilen Nachbarschaftstreff. Die Bank wandert von Haus zu Haus und verbindet so einen ganzen Ort. „Eine umwerfend einfache und nachahmenswerte Idee“, begründet die Jury ihre Entscheidung. Ayla Yildiz aus Wuppertal portraitiert in ihrem Video ein Foodsharing-Projekt, von Nach-barn für Nachbarn. Mit ihrem Wettbewerbsbeitrag „Ölberg – miteinander, füreinander“ gewinnt sie den mit 750 Euro dotierten 2. Preis. Die verbindendende Kraft von Musik steht im Mittelpunkt des Videos „Umdenken“. Dafür sprach die Jury Robert Raderschatt aus Köln den mit 500 Euro dotierten 3. Preis zu.

Die Jury entschied spontan, den Filmbeitrag „Aus Nebeneinander wird Mit-einander“ von Christine Schierbaum und der Lebenshilfe Kreis Viersen e.V. mit einem Sonderpreis für besonderes soziales Engagement auszuzeich-nen. Ihr Film über das inklusive Theaterprojekt von Schülern des Lise-Meitner Gymnasiums und Bewohnern des „Hauses Anrode“ in Willich erhält 750 Euro. Der Publikums-Preis, ein großes Nachbarschaftsfest im Wert von 1.500 Euro, geht an Edith Puczek aus Köln. In ihrem Film „So wird’s ge-macht“, zeigt sie, wie das Kennenlernen in der Nachbarschaft gelingen kann. Dafür erhielt sie die meisten YouTube-Likes.
Jury würdigt die Vielfalt der eingereichten Nachbarschaftsfilme Nachbarschaften, in denen man sich hilft und in denen sich alle Generatio-nen gut aufgehoben fühlen, stärken die Gesundheit – diese Botschaft ver-mitteln die Wettbewerbsbeiträge auf ganz unterschiedliche Weise. Als Ju-roren bewerteten Filmproduzentin Sophie Rosentreter, Kabarettist Jürgen Becker, Max Eberl, Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach, Ge-sundheitsexperte Professor Ingo Froböse sowie der AOK-Vorsitzende Gün-ter Wältermann und Erdtrud Mühlens vom Netzwerk Nachbarschaft die Kreativität und Aussagekraft der Videos. „So verschieden die Filme auch sind, sie machen deutlich, dass gute Nachbarschaft pure Lebensqualität ist“, sagt Günter Wältermann.
Ausführliche Statements der Juroren, alle Videos des Wettbewerbs sowie weitere Informationen zum Projekt „Gesunde Nachbarschaften“ unter:
www.aok-gesunde-nachbarschaften.de/videowettbewerb
Video mit Statements der Juroren zum Abschluss des Wettbewerbs
https://www.youtube.com/watch?v=-r9ys9tQCwI

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