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St. Elisabeth Hospiz Witten feierlich eröffnet

St. Elisabeth Gruppe GmbH am 05.04.17

Am vergangenen Freitag wurde das St. Elisabeth Hospiz feierlich eröffnet.

Am vergangenen Freitag wurde das St. Elisabeth Hospiz feierlich eröffnet.

Nach rund einjähriger Bauzeit konnte das St. Elisabeth Hospiz Witten am vergangenen Freitag Eröffnung feiern. Im Anschluss an die Segnung hatten die Anwesenden die Gelegenheit, die neuen Räumlichkeiten zu besichtigen. Zukünftig bietet das Hospiz Platz für zehn Gäste, die in der letzten Phase ihres Lebens begleitet werden.

„Ich freue mich über die zahlreichen Besucher, die heute die Eröffnung mit uns feiern möchten“, hieß Theo Freitag, Geschäftsführer der St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr, die Anwesenden willkommen. Anschließend berichteten Heike Großheimann, Leitung des Hospizes, und Dr. Jacqueline Rauh, Beirat des Palliativnetz-Witten, über die Versorgung am Lebensende. Prof. Dr. Wolfgang Hatzmann stellte die Arbeit des Fördervereins „Ein Hospiz für Witten“ vor, der durch das Akquirieren von Spenden zur Entstehung des Hospizes beigetragen hat. Die Segnung des Hospizes übernahmen Pfarrer Friedrich Barkey und Pfarrer Wolfram Linnemann.

Nach der offiziellen Eröffnung nutzten viele Besucher die Möglichkeit, sich bei einem Rundgang ein Bild des St. Elisabeth Hospiz zu machen. Der eingeschossige Bau bietet auf insgesamt 1.200 Quadratmetern Platz für zehn Gästezimmer mit jeweils eigenem Angehörigenbereich. So ist es möglich, dass Angehörige auf Einladung der Hospizgäste Tür an Tür in einem eigenen Bereich wohnen. Jedes Zimmer ist mit einer Terrasse ausgestattet. Die Speisen können gemeinsam in einem großzügigen Wohnzimmer mit Kamin eingenommen werden und ein großer Innenhof durchflutet die Flure mit Licht und dient als zusätzlicher Aufenthaltsbereich. „Ein Aufenthalt im Hospiz bietet eine Möglichkeit für Erkrankte und deren Angehörige, selbstbestimmt den letzten Teil des Lebensweges zu gehen – und das in einer gastlichen, familiären Atmosphäre“, erklärt Hospizleitung Heike Großheimann.

Die Baukosten in Höhe von 4,5 Millionen Euro wurden ausschließlich von Spenden und Eigenmitteln getragen, die Kostenträger und das Land haben sich nicht beteiligt. „Der Bau und Betrieb des Hospizes wäre ohne engagierte Unterstützer nicht umsetzbar gewesen, wir möchten uns bei allen Sponsoren ganz herzlich bedanken“, so Sebastian Schulz, Mitglied der Geschäftsleitung der St. Elisabeth Gruppe. Zu den Geldgebern zählen die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW sowie die Deutsche Fernsehlotterie und das Erzbistum Paderborn.

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