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3. Herner Kinderchirurgisches Symposium

Kinderchirurgie zum Anfassen

St. Elisabeth Gruppe GmbH am 17.05.17

LEC41264_Symposium Kinderchirurgie_VersandViele Ärzte und Studierende zog es am vergangenen Freitag in das Marien Hospital Herne. Grund dafür war das 3. Herner Kinderchirurgische Symposium zum Thema „Kinderchirurgie zum Anfassen“. Eingeladen hatte Prof. Dr. Ralf-Bodo Tröbs, Direktor der Klinik für Kinderchirurgie im Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum.

Mit Referenten aus ganz Deutschland und einem umfangreichen Programm bot die Fachveranstaltung einen Überblick über aktuelle Themen der Kindermedizin. Das Symposium richtete sich an medizinisches Fachpersonal aus der Kinderheilkunde, Kinderchirurgie und Kinderanästhesie sowie an Chirurgen, Fachärzte für Allgemeinmedizin und Studierende. „Das Veranstaltungskonzept verfolgt das Ziel, eine Brücke zwischen Kinderchirurgen und Kinderärzten zu schlagen. Dem sind wir heute einen Schritt näher gekommen“, sagte Prof. Dr. Tröbs.

Das interdisziplinäre Themenspektrum war breit gefächert und umfasste neueste Aspekte der Diagnostik und Behandlung pädiatrischer sowie kinderchirurgischer und –urologischer Erkrankungen jenseits des Neugeborenenalters. Neben einem interdisziplinären Austausch zu aktuellen Themen gab es Vorträge zum Kinderschutz, zur Manualtherapie und zur Notfallmedizin.

Besonders der Vortrag von Prof. Dr. Gerhard Jorch, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Intensiv- und Notfallmedizin, zeigte unter anderem, dass sowohl Kinderärzte als auch Kindermediziner einen besonders hohen Anteil an Notfallpatienten behandeln. Dies erfordert eine ärztliche Präsenz in der Kinderchirurgischen Klinik über 24 Stunden. Dr. Werner Finke, Leitender Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Schmerz- und Palliativmedizin im Marien Hospital Herne, referierte über das „Atemwegsmanagement“, einem weiteren wichtigen Thema der Notfallmedizin.

Das Angebot wurde durch einen Nahtkurs für Studierende und Ärzte komplettiert. Im Auditorium saßen nicht nur Ärzte und Kinderkrankenpflegerinnen –und pfleger, sondern auch eine größere Anzahl von Studierenden, die insbesondere auch die Möglichkeiten der praktischen Übung nutzten.

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