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Gefäßmedizin 4.0

Dr. Michael Pillny feiert 10 Jahre Gefäßmedizin

am Dienstag, 23. Mai 2017

Dr. Michael Pillny, Veranstalter und Chefarzt der Gefäßchirurgie am Elisabeth Krankenhaus Recklinghausen, im Umspannwerk mit Publikum

Dr. Michael Pillny, Veranstalter und Chefarzt der Gefäßchirurgie am Elisabeth Krankenhaus Recklinghausen, im Umspannwerk mit Publikum

Stolz blickt Dr. med. Dr. Michael Pillny auf seine 10 Jahre als Chefarzt der Gefäßmedizin am Elisabeth Krankenhaus Recklinghausen zurück. Anlässlich seines Jubiläums lud Gefäßchirurg zum Fachsymposium „Gefäßmedizin 4.0“ mit renommierten Referenten ins Umspannwerk Recklinghausen ein. Dabei ging es um den Austausch neuster medizinischer Erkenntnisse, um Patienten die möglichst beste Behandlung zu gewährleisten.

Im Januar 2007 kam der Mediziner an die Süder Klinik. Seitdem hat er rund 12.000 Patienten behandelt und das Herz- und Gefäßzentrum Recklinghausen etabliert. Die hohe Spezialisierung in diesem Fachgebiet macht auch eine enge Zusammenarbeit mit anderen Fachdiziplinen und die Bildung eines Gefäßzentrums notwendig, um die Patienten mit einem komplexen Risikoprofil adäquat ganzheitlich und qualitativ hochwertig behandeln zu können. Durch die direkte Vernetzung der vier Fachrichtungen Kardiologie, Gefäßchirurgie, Radiologie und Neurologie ist am Elisabeth Krankenhaus eine Struktur entstanden, die Patienten mit Gefäßerkrankungen bestmögliche Versorgung ohne Doppeldiagnostik ermöglicht.

„Besonders stolz macht uns die hohe Anzahl der Behandlung von Patienten mit erweiterter Bauchschlagader, von denen 80 Prozent minimalinvasiv operiert werden.“ Pro Jahr führen Dr. Pillny und sein Team rund 100 Eingriffe an der Körperhauptschlagader durch. Insgesamt führen die Süder Gefäßchirurgen 900 Operationen pro Jahr durch, davon 700 mit arteriellen Problemen und 200 mit venösen Thrombosen und anderen venösen Beschwerden. Damit übertrifft das Gefäßzentrum die als ein Qualitätsindikator von der DGG geforderte Zahl von Eingriffen deutlich. In zehn Jahren hat es einige medizintechnische Fortschritte gegeben. „Zum einen ist die endovaskuläre Chirurgie integriert worden und wesentlicher Hauptbestandteil geworden. Die offene Chirurgie wird aber weiterhin betrieben. Die Anzahl an arteriellen Patienten ist um ca. 1.000 pro Jahr gestiegen.“ Die vielen Fortschritte wurden besonders im Rahmen des Symposiums „Gefäßmedizin 4.0“ deutlich. Experten aus ganz Deutschland tauschten ihre Erfahrungen aus und verschafften sich so einen Überblick über die moderne Gefäßchirurgie, um so immer auf dem neusten Wissensstand zu sein und eine stetige Verbesserung und Steigerung der Patientenversorgung anzustreben. Unter den Sprechern waren u.a. PD Dr.med. Rainer Zotz (LBT Zotz/Klimas Essen) und Prof. Dr. med. Dr.h.c. Wilhelm Sandmann (Elisabeth Krankenhaus Volkmarsen). Prof. Zotz war ausschlaggebend an der Entwicklung entscheidender Diagnoseverfahren beteiligt. Prof. Sandmann zählt als einer der Initiatoren des Fachbereichs der Gefäßchirurgie. Er ist Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG).

Mit zehn Jahren Gefäßchirurgie ist für Dr. Pillny aber lange noch nicht Schluss: Er strebt nun die Gründung eines Wundzentrums an. Der Zertifizierungsprozess läuft bereits.
www.hgz-re.de

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