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Viele Fragen, ein Poster und der erste Preis

Auszeichnung für Mitarbeiter des Elisabeth-Krankenhauses Essen

am Dienstag, 23. Mai 2017

Bakeerathan Künzel (2.von rechts) und Laura Müller (3. von rechts) bei der Auszeichnung ihres Posters durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie. Große Freude bei den beiden Herzkatheterlabor- Assistenten über den ersten Preis.

Bakeerathan Künzel (2.von rechts) und Laura Müller (3. von rechts) bei der Auszeichnung ihres Posters durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie. Große Freude bei den beiden Herzkatheterlabor- Assistenten über den ersten Preis.

Laura Müller und Bakeerathan Künzel, Assistenten im Herzkatheterlabor des Contilia Herz- und Gefäßzentrums im Elisabeth-Krankenhaus Essen haben im Rahmen der 83. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie eine Auszeichnung erhalten. Im Bereich des sogenannten Posterpreises der Sektion „Assistenz- und Pflegepersonal in der Kardiologie“ sind Müller und Künzel mit dem ersten Preis ausgezeichnet worden.

Mit Blick auf die zunehmende Bedeutung der Koronarangiographie über den transradialen Zugang haben die beiden Mitarbeiter des Contilia Herz- und Gefäßzentrums einen Fragebogen entwickelt, mit dem das Befinden der Patienten vor, während und nach dem Eingriff in den Blick genommen werden sollte. Diese Befragung der Patienten sowie die Ergebnisse der Umfrage haben Laura Müller und Bakeerathan Künzel im Rahmen der Jahrestagung in Mannheim mit einem Poster präsentiert. Die Idee der Patientenumfrage sowie die Präsentation des Projektes haben die Jury überzeugt: der erste Preis ging nach Essen ins Elisabeth-Krankenhaus Essen.

Auch die Vorgesetzen und Kollegen von Laura Müller und Bakeerathan Künzel sind begeistert. So soll in Zukunft das Team des Herzkatheterlabors den Fragebogen weiternutzen und das Thema Kommunikation und Aufklärung im Klinikalltag sowie in der Fort- und Weiterbildung einen noch größeren Raum einnehmen. „Wir haben nicht nur den Preis gewonnen, sondern auch so viele Erkenntnisse bezüglich des Wohlbefindens unserer Patienten. Wir sind sehr dankbar, dass unsere Patienten den Fragebogen so bereitwillig ausgefüllt haben“, so die beiden Preisträger. Mit der Umfrage seien bestimmte Aspekte aufgezeigt worden, die sich in konkrete Handlungsabläufe in der täglichen Arbeit im Herzkatheterlabor umwandeln lassen. „Unser Arbeitsalltag ist manches Mal doch sehr techniklastig. Die Gespräche mit den Patienten haben gezeigt, dass wir uns noch mehr Raum für die direkte Kommunikation nehmen sollten. Wir sind zwar schon auf einem sehr guten Stand, aber wenn wir die Ergebnisse der Patientenbefragung nutzen, können wir eine noch höhere Patientenzufriedenheit und -sicherheit erreichen,“ sind Laura Müller und Bakeerathan Künzel überzeugt.

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