Wir können Gesundheit

Wertschätzung der Pflegenden

Internationaler Tag der Pflege

Evangelische Kliniken Gelsenkirchen GmbH am 18.05.17

Der Superintendent Heiner Montanus ist Schirmherr beim Internationalen Tag der Pflege an den EVK.

Der Superintendent Heiner Montanus ist Schirmherr beim Internationalen Tag der Pflege an den
EVK.

Am 12. Mai begrüßte Ulrich Deutsch, Pflegedirektor der EVK, gut 80 Besucherinnen und Besucher aus den unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens zum Internationalen Tag der Pflege, der hier unter dem Schwerpunkt „Wertschätzung in der Pflege“ stand. Er erinnert in seinen Ausführungen daran, „dass die pflegerische Leistung zunehmend erlösrelevant wird und die Arbeit der professionell beruflich Pflegenden ein wichtiger Faktor zur wirtschaftlichen Stabilität der Einrichtungen sind.“

Eröffnet wurde das Vortrags- und Veranstaltungsprogramm durch den Schirmherrn Heiner Montanus, Superintendent des Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid. In seinem Grußwort wundert er sich, dass ein Beruf, der gewählt wurde, um sich um Menschen zu kümmern, immer mehr durch Verwaltungstätigkeiten geprägt wird. Ebenfalls merkte er an, dass die Tätigkeit der professionell beruflich Pflegenden eine höhere Vergütung verdient hat. Frank Baranowski, Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen, bedankte sich ausdrücklich für diese Veranstaltung, die ganz der Berufsgruppe der Pflegenden gewidmet ist. Aus eigener Erfahrung berichtete er, dass es die Pflegenden sind, die bei einer Einlieferung zuerst am Patienten sind und helfen. Und so schloss er seine Rede dann auch mit der Feststellung, dass „die Gesellschaft den Pflegenden deutlich mehr Anerkennung und Respekt schuldig ist!“.

Den ersten Teil beendete Ernst Udo Metz, Diakoniepfarrer und Theologischer Vorstand des Diakoniewerk Gelsenkirchen und Wattenscheid e. V., mit der Eröffnung der Ausstellung „Projekt Wertschätzung“. In einem zweijährigen Prozess haben sich Vertreterinnen und Vertreter der Pflegedienstleitung und der Seelsorge mit Pflegenden zu Workshops und Rollenspielen getroffen und sich mit den Facetten des Themas Wertschöpfung auseinandergesetzt. Ein Ergebnis ist die Ausstellung von sieben Statements zum Thema „Wertschätzung in der Pflege“. Frisch gestärkt durch Currywurst und andere Köstlichkeiten startete der zweite Teil: In Vorträgen wurde die Wertschätzung gegenüber psychisch erkrankten Menschen aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet – aus Sicht der Angehörigen, eines Betroffenen, der Sozialarbeiter und einer Pflegekraft. Ganz praktisch war das Programm im Workshop zu Resilienz, in dem der Frage nachgegangen wurde, wie sich eine Pflegekraft besser gegen hohe Belastungen im beruflichen Alltag widmen kann. Einen Einblick in die Arbeitswelt der OP-Abteilung konnten die Besucher im Rahmen der OP-Führungen erlangen.

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