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Medizin studieren mit Augmented Reality-Brillen

Virtuelle Einblicke in den Körper

am Freitag, 28. Juli 2017

Studierende sehen ins Körperinnere (Quelle: CAE Vimedix HoloLens)

Studierende sehen ins Körperinnere (Quelle: CAE Vimedix HoloLens)

Wo liegt das Herz? Wie sieht die Leber aus? Ungeübte Augen tun sich schwer, Organe beim Ultraschall zu erkennen. Angehenden Medizinern an der Medizinischen Fakultät der UDE geht das nicht anders. Bis jetzt: Ab dem Wintersemester sehen die Studierenden durch neue „Augmented Reality“- Brillen das Körperinnere dreidimensional.

Ein Herz vergrößern, es drehen und von allen Seiten betrachten – das ist dann virtuell möglich. Die Realität verschmilzt mit digitalen Inhalten. So bleiben die Studierenden in ihrer Umgebung, durch das Brillendisplay sehen sie jedoch zusätzlich digitale Darstellungen, beispielsweise von Organen, so als wären sie real. Bislang sind die Studierenden der Medizinischen Fakultät am Universitätsklinikum Essen europaweit die einzigen Nachwuchsmediziner, die diese hilfreiche Technologie nutzen. Wie sie sie annehmen und wie dies ihren Lernerfolg beflügelt, hält eine begleitende wissenschaftliche Studie fest. Ist der Erfolg belegbar, ist eine Erweiterungen des Systems jederzeit möglich, so zum Beispiel zum Studium des Bewegungsapparates und von Frakturen.

Die „Augmented Reality“-Brillen gehören zum SkillsLab der Medizinischen Fakultät. Hier werden die Studierenden mit standardisierten Notfallsituationen konfrontiert, damit sie sich Fertigkeiten aneignen können, die sie im Klinikalltag nicht oder nur selten üben können. In einem Echokardiographie-Kurs lernen sie beispielsweise an einem Ultraschall-Simulator die Untersuchung und Diagnosestellung durch Ultraschall.

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