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Stipendium der Deutschen Leberstiftung

Forschung zur chronischen Hepatitis B gefördert

am Montag, 3. Juli 2017

Vernetzungs-Stipendiaten der Deutschen Leberstiftung 2017 – Urkundenverleihung auf dem 14. HepNet Symposium (v. l.): Anindita Chakraborty, Dr. Gisa Gerold, Dr. Stephan Singer (für Dr. Kerstin Holzer), Maren Schiwon.

Vernetzungs-Stipendiaten der Deutschen Leberstiftung 2017 – Urkundenverleihung auf dem 14. HepNet Symposium (v. l.): Anindita Chakraborty, Dr. Gisa Gerold, Dr. Stephan Singer (für Dr. Kerstin Holzer), Maren Schiwon.

Maren Schiwon vom Lehrstuhl für Virologie und Mikrobiologie der Universität Witten/Herdecke (UW/H) ist von der Deutschen Leberstiftung ausgezeichnet worden. Für Ihre Arbeit an dem Projekt „Heilung der chronischen Hepatitis B durch adenoviral übermittelte, zielgerichtete DNA-Inaktivierung“ erhält sie ein Vernetzungs-Stipendium und wird für einen Forschungsaufenthalt ans Institut für Virologie der Technischen Universität München gehen. Die Deutsche Leberstiftung unterstützt mit ihren Vernetzungs-Stipendien den wissenschaftlichen Austausch zwischen Einrichtungen, die zu Krankheitsbildern der Leber und Gallenwege forschen. Die Stipendien können für die Durchführung zeitlich begrenzter klinischer oder grundlagenwissenschaftlicher Projekte in einer anderen als der eigenen Forschungseinrichtung genutzt werden. Sie umfassen die Unterstützung für Reisekosten, Unterkunft vor Ort und Verbrauchsmittel in der gastgebenden Forschungseinrichtung.

Um die Vernetzungs-Stipendien hatten sich zahlreiche Ärzte und Wissenschaftler aus dem Bundesgebiet mit ihren Projekten beworben. Letztlich wählte das Gutachterkomitee vier Bewerber für ein Stipendium aus. Neben Maren Schiwon erhielten Anindita Chakraborty von der Technischen Universität München, Dr. Gisa Gerold vom Twincore Institut für Experimentelle Virologie und Dr. Kerstin Holzer vom Universitätsklinikum Heidelberg den Zuschlag.

In ihrem Projekt beschäftigt sich Maren Schiwon mit der Bekämpfung der chronischen Infektion mit dem Hepatitisvirus B. Das versucht sie durch die Kombination neuester molekulare Werkzeuge mit einem effizienten Transportmittel zu erreichen. „Über die Förderung durch die Leberstiftung freue ich mich sehr“, sagt die UW/H-Forscherin. „Besonders da in einem Vortrag auf dem Symposium der Stiftung sehr deutlich gesagt wurde, wie wichtig die Forschung auf diesem Gebiet ist. Und mit dem Stipendium habe ich die Möglichkeit, meine Methode an hochwertigen Modellen zu testen.“

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