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Anerkennung durch die Deutsche Kontinenzgesellschaft

„Beratungsstelle für Kontinenzfragen“ am St. Bernhard-Hospital

St. Franziskus-Stiftung Münster am 15.08.17

Freuen sich über die Anerkennung durch die „Deutsche Kontinenz Gesellschaft“: Oberarzt Oleg Gurenko, Chefarzt Prof. Dr. Gernot M. Kaiser und Dr. Mark Banysch, Leitender Oberarzt.

Freuen sich über die Anerkennung durch die „Deutsche Kontinenz Gesellschaft“: Oberarzt Oleg Gurenko, Chefarzt Prof. Dr. Gernot M. Kaiser und Dr. Mark Banysch, Leitender Oberarzt.

Die Proktologische Ambulanz am Kamp-Linforter St. Bernhard-Hospital ist seit neuestem als „Beratungsstelle für Kontinenzfragen“ anerkannt. Die Deutsche Kontinenz Gesellschaft e.V. hat sie dazu ernannt.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, so Dr. Conrad Middendorf, Geschäftsführer des St. Bernhard-Hospitals. Die Deutsche Kontinenz Gesellschaft ist eine unabhängige, gemeinnützige Vereinigung, die unter anderem daran arbeitet, dass Stuhl- und Harn-Inkontinenz keine Tabuthemen mehr sind. Die ‘Beratungsstellen für Kontinenzfragen’ sollen betroffenen Patienten Maßnahmen zur Vorbeugung, Diagnostik und Behandlung einer Inkontinenz anbieten.

Auf dem modernsten Stand

In einem anspruchsvollen Verfahren waren die Ambulanz selbst sowie die fachliche Eignung der dort tätigen Ärzte umfassend geprüft worden. Das Ergebnis: Die benötigte Fachkompetenz wurde ebenso nachgewiesen, wie die Tatsache, dass die therapeutischen und diagnostischen Möglichkeiten dem modernsten Stand entsprechen.

In der proktologischen Ambulanz am St. Bernhard-Hospital werden Patienten mit Stuhlinkontinenz, also dem Unvermögen, eigenständig Stuhl zu halten, und Beckenboden-Vorfällen behandelt. Die Untersuchungen erfolgen durch spezialisierte Proktologen der Klinik für Allgemein und Viszeralchirurgie. Auch der Leitende Oberarzt Dr. Mark Banysch, ist stolz auf die offizielle Anerkennung: „Die Verleihung der Urkunde bedeutet für das Team eine unabhängige Bestätigung unserer täglichen Arbeit.“

Schon vielen Patienten konnte in der Proktologischen Ambulanz geholfen werden. „Häufig können wir Patienten vor einer Operation bewahren, beispielsweise mit einem intensiven Beckenbodentraining. Dabei können auch spezielle Stimulationsgeräte eingesetzt werden“ erläutert Dr. Banysch.

Ausgewiesener Messplatz

Für die Untersuchungen in der Proktologischen Ambulanz werden unterschiedliche Methoden angewandt. Darunter auch das Ausmessen des Schließmuskelapparates oder die 3D-Ultraschalluntersuchung der Muskulatur. Dieser so genannte „anorektale Messplatz“ wurde nun ebenfalls von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft ausgewiesen.

Dass diese Auszeichnung schon nach so kurzer Zeit erfolgt ist, freut auch den Chefarzt der Klinik, Prof. Dr. Gernot M. Kaiser. „Unsere Ambulanz besitzt erst seit einem Jahr die Ermächtigung, bei einer Überweisung durch den Hausarzt tätig zu werden. Das heißt, in der Proktologischen Ambulanz können wir Patienten ambulant behandeln, wie es auch in einer Praxis der Fall wäre. Das wird schon jetzt überregional von Hausärzten und Patienten sehr gut genutzt. Deshalb sind wir stolz, dass die Arbeit des gesamten Teams bereits nach so kurzer Zeit von der Fachgruppe bestätigt wird.“

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