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Neue Kreißsäle für kleine Schwelmer

Das HELIOS Klinikum Schwelm saniert den Geburtsbereich umfassend

HELIOS Klinikum Schwelm am 17.08.17

HKSWE_UmbauKreißsaalGroße Umbaupläne für die jüngsten Schwelmer und ihre Eltern: Die Kreißsäle des HELIOS Klinikums Schwelm werden ab sofort umfassend modernisiert, um allen werdenden Müttern, Vätern und ihrem Nachwuchs noch mehr Komfort und moderne Medizin nach neuesten Standards bieten zu können. „Während der Bauphase können aber alle Mütter weiterhin eine Geburt nach ihren Wünschen und mit unserer gewohnten medizinischen Expertise entbinden – und zwar selbstverständlich nicht zwischen Hammer und Bohrmaschine!“, betont Dr. med. Andreas Leven, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Dafür wurde für die Übergangszeit extra ein neuer, abgeschlossener Interimskreißsaalbereich am Ende der Mutter-Kind-Station geschaffen, der zum einen weit weg ist vom eigentlichen Baugeschehen und zum anderen auch noch räumlich ganz nah an die Wöchnerinnenstation sowie den Säuglingsbereich heranrückt.

Dort wurde im Vorfeld nicht nur das gesamte medizinische Equipment vom Kreißbett bis zur Babywaage inklusive der Untersuchungsleuchten installiert, sondern die Räume auch optisch mit neuen Möbeln und frischer Farbe aufgewertet. Zwei vollausgestattete Kreißsäle sind so entstanden, dazu ein Bereich für die Versorgung der Säuglinge in medizinischen Krisensituationen, zum Beispiel nach einem Notkaiserschnitt. „Wir können nach wie vor, abgesehen von der Geburtswanne, das gesamte geburtshilfliche Leistungsspektrum inklusive der Betreuung von Risikogeburten anbieten und freuen uns, wenn uns werdende Eltern weiterhin ihr Vertrauen schenken“, so Dr. Leven weiter. Nach der Geburt werden die Neugeborenen nach wie vor durch die Fachärzte der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Hauses im Sinne eines perinatalen Schwerpunktes betreut. Durch diese interdisziplinäre Zusammenarbeit ist es möglich, auch bei Frühgeburten ab der 32. SSW oder ab 1500 Gramm eine umfassende Betreuung für Mutter und Kind anzubieten. Auch Mehrlingsgeburten sowie Geburten bei Schwangerschaftsdiabetes oder anderen Vorerkrankungen gehören weiterhin zum umfangreichen Leistungsangebot der Klinik. Und auch auf Serviceangebote, spezielle Veranstaltungen der Elternschule sowie Familienzimmer müssen Eltern während der Umbauphase nicht verzichten, „hier haben wir ebenfalls gute Übergangsregelungen gefunden“, so Dr. Leven weiter.

Dabei stellt das Bauen im laufenden Betrieb alle beteiligten Fachbereiche immer vor große Herausforderung. Denn hier gilt: Das Patientenwohl steht immer im Vordergrund, insbesondere in einer Geburtshilfe. „Wir wollen unseren Patientinnen und ihren Neugeborenen die bestmögliche Medizin mit modernster Ausstattung bieten – und auf der anderen Seite natürlich nicht mit Einschränkungen und Behinderungen durch eine Baustelle ihre Erholung und Entwicklung verzögern. Hier haben wir nun einen guten Weg gefunden“, ist sich Dr. Leven sicher.

Auf der anderen Seite der Etage bleibt derweil von den alten Kreißsälen kaum etwas übrig. Nur die Außenmauern bleiben stehen, der Rest wird komplett entkernt und mit neuester Technik wieder aufgebaut. So entstehen auf insgesamt fast 1700 qm drei neue großzügige Kreißsäle neuester Bauart sowie weitere Untersuchungszimmer und Funktionsbereiche mit umfassender medizinischer Ausstattung. „Wir können hier Hochleistungsmedizin mit wohnlichem Ambiente kombinieren und damit die Wohlfühlatmosphäre weiter verbessern“, erläuterte Chefarzt Dr. Leven die Pläne. 17 verschiedene Gewerke verbauen dabei in den nächsten Monaten beispielsweise 6500 qm Gipskartonplatten und Mehrere tausend Meter Kabel. Insgesamt wird der Umbau bis Frühjahr nächsten Jahres dauern.

Das HELIOS Klinik Schwelm investiert damit rund 1,1 Mio. Euro aus Eigenmitteln in die geburtshilfliche Abteilung. Nach der Fertigstellung dieses ersten Bauabschnitts ist zudem eine Komplettsanierung der Mutter-Kind-Station mit einem eigenen Wahlleistungsbereich mit Ein-, Zweibett- und Familienzimmern sowie mit Elternzimmern für mitaufgenommene Eltern angedacht.

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