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23 Mrz

Unsichtbare Wunden – wie begegne ich seelisch Traumatisierten in humanitären Krisen?

Donnerstag, 23. März 2017, 18:00 bis 20:00 von

Vortrag von Dr. Tankred Stöbe über die Opfer und die Helfer in humanitären Krisen am 23. März

Dr. Tankred Stöbe von „Ärzte ohne Grenzen“ und Alumnus der Universität Witten/Herdecke (UW/H) hält am 23. März ab 20 Uhr im Forschungs- und Entwicklungszentrum FEZ, Alfred-Herrhausen-Str. 44 einen Vortrag über die Opfer der zahlreichen humanitären Krisen. Gewaltsame Konflikte und die Zunahme von Naturkatastrophen führen dazu, dass laut den Vereinten Nationen dieses Jahr mehr als 128 Millionen Menschen in 33 Ländern humanitäre Hilfe zum Überleben brauchen. Die meisten dieser Krisen, etwa die Vertreibung der Zivilbevölkerung aufgrund des anhaltenden Bürgerkrieges in Nigeria oder die humanitäre Notlage der Menschen in Somalia finden bei uns kaum mediales Echo. So fällt es oft schwer, die Hintergründe von Menschen zu verstehen, die aus solchen Situationen nach Deutschland fliehen. Ein besonderes, aber wenig beachtetes Thema sind die verheerenden seelischen Traumata, die viele Menschen in solchen Krisenherden jeden Tag erleiden. Außerhalb des Fokus der Weltöffentlichkeit widmet sich die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ auch diesem Aspekt. Was können, was müssen wir von den humanitären Helfern lernen? Wie begegnen wir Menschen aus anderen Kulturkreisen, die Unvorstellbares erleben mussten?

Um Antworten auf diese Fragen bemüht sich Dr. med. Tankred Stöbe. Er ist Mitglied des internationalen Vorstands von „Ärzte ohne Grenzen“. Für sein Engagement in vielen Einsätzen wurde er vergangenes Jahr mit der Paracelsus-Medaille, der höchsten Auszeichnung der deutschen Ärzteschaft, ausgezeichnet.


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