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Tumor-Takeover

Darmkrebs-Therapie in neuem Format dargestellt

Klinikum Dortmund gGmbH am 31.01.18

Seine Kompetenz in der Therapie von Krebstumoren stellt das Klinikum Dortmund im Februar 2018 in einem ungewöhnlichen Format vor: Am Bei-spiel der Darmkrebs-Behandlung wird es dazu innerhalb von vier Wochen in loser Folge auf allen Socialmedia-Kanälen einen deutschlandweit bislang einmaligen „Tumor-Takeover“ geben. „Das bedeutet, dass die Kanäle zeit-weise im übertragenen Sinne von einem Tumor „übernommen“ werden und wir als Klinikum zeigen dann, wie eine Therapie dieses Tumors aussehen kann“, erklärt Marc Raschke, Leiter der Unternehmenskommunikation. Die Aktion soll im Vorfeld des bundesweiten Darmkrebs-Monats März neue Zielgruppen auf das Thema Vorsorge aufmerksam machen.

„So genannte Takeovers kennt man ja in den Sozialen Medien sonst nur von Promis, die für einen Tag den Facebook- oder Instagram-Account eines Magazin oder ähnlichem übernehmen. Dass wir dies jetzt mit einem Tumor machen, soll die Erkrankung keinesfalls verharmlosen, aber Menschen zur Vorsorge bewegen, die mit üblichen Flyern, Plakaten oder ähnlichem nicht zu erreichen sind“, so Raschke. Start der Aktion ist im Laufe des 1. Februars auf dem Facebook-, Twitter- und Instagram-Kanal des Klinikums Dortmund. U.a. wird es Live-Experten- Chats, Abstimmungen und zig Infos rund um das Thema Darmkrebs geben.

Vorsorge, die im ersten Schritt in Dortmund von den niedergelassenen Gastro-enterologen und nicht vom Klinikum angeboten wird, hat nämlich in den zurück-liegenden Jahren dazu geführt, dass die jährlich neuen Darmkrebs-Fälle leicht rückläufig sind. Durch die Vorsorge-Darmspiegelung wurden in Deutschland bis-lang rund 200.000 Neuerkrankungen und 90.000 Todesfälle verhindert. „Zwar gehört Darmkrebs mit täglich 170 Neuerkrankungen in Deutschland nach wie vor zu den häufigsten Krebsarten. Doch wenn er rechtzeitig erkannt wird, ist er dank moderner Therapien zu fast 100 Prozent heilbar“, erklärt Raschke.

Das Westfälische Krebszentrum im Klinikum Dortmund tritt vor allem dann auf den Plan, wenn im Rahmen der Vorsorge beim niedergelassenen Gastroenterologen Krebs entdeckt wird. Eng aufeinander abgestimmt und u.a. im Rahmen einer Tumorkonferenz wird dann ein auf den Patienten abgestimmtes individuelles Therapiekonzept erstellt.

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