Wir können Gesundheit

Großes Dankeschön an ein tolles Team

St. Elisabeth Gruppe GmbH am 18.05.18

Teamwork – Vera Schweden-Jania (Mitte) dankte Lisa van Haren, Stationsleitung der Station 5, Dr. Jens-Peter Hölzen, Kommissarischer Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Wundexpertin Susanne Quade, Elke Bergau, Leitung des Zentrum für Prävention, Therapie, Rehabilitation und sportmedizinische Diagnostik am Standort Marien Hospital Herne (v.l.n.r.) sowie allen weiteren Mitarbeitern, die an ihrer Behandlung und Genesung beteiligt waren.


Ein Darmverschluss und ein komplizierter Narbenbruch – gleich zweimal wurde Vera Schweden-Jania im letzten halben Jahr in der Chirurgischen Klinik des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum behandelt. Nun ist die 56-Jährige vor allem dankbar: dafür, dass ihr zweimal das Leben gerettet wurde und besonders für die gute Betreuung, die ihr durch die schwere Zeit geholfen hat.

Leistenbrüche, Operationen am Darm, eine Nierenplastik – als Vera Schweden-Jania im Juli vergangenen Jahres mit einem Darmverschluss die Chirurgische Klinik des Marien Hospital Herne aufsucht, hat sie bereits zahlreiche Bauchoperationen hinter sich. Ihre Behandlung in der Herner Klinik hat sie als außergewöhnlich gut empfunden und fasste daher den Entschluss, sich öffentlich bedanken zu wollen. „Es war für mich einfach toll zu sehen, wie ein ganzes Team aus verschiedenen medizinischen Bereichen so gut zusammenarbeitet und mir so eine umfassende Betreuung geboten hat. Sie haben mir gleich zweimal das Leben gerettet und mir das Gefühl gegeben, dass meine Behandlung und Genesung oberste Priorität hat “, beschreibt sie ihre Motivation.

Nach dem Eingriff aufgrund der Darmverdrehung steht schnell fest, dass Vera Schweden-Janias Bauchdecke wegen der zahlreichen vorangegangenen Bauchoperationen umfassend rekonstruiert werden muss. Doch der Zustand der Recklinghäuserin ist vorerst nicht stabil genug für diese Operation. An ihrer strapazierten Bauchdecke entsteht ein Narbenbruch, auch Narbenhernie genannt. Die Narbe öffnet sich, das Bauchfell tritt aus der Bauchhöhle aus und bildet einen Bruchsack. In diesem können sich Teile von Organen wie Magen oder Darm einlagern und abgeklemmt werden. Dann ist eine Operation zwingend erforderlich, um das Gewebe wieder in die Bauchhöhle zu legen.

Eine Narbenhernie ist keine Seltenheit: Bei rund jedem fünften Patienten entsteht sie nach einer Bauchoperation. Sie kann nur wenige Millimeter, aber auch mehrere Zentimeter groß sein. Bei Vera Schweden-Jania ist es der Darm, der aus der Öffnung in ihrer Bauchwand hervortritt. Der Bruch nimmt ungewöhnlich starke Ausmaße an – der sogenannte Bruchsack reicht bald bis zur Mitte ihres Oberschenkels. Eine sehr belastende Situation. Anfang des Jahres begibt sie sich dann erneut zur Behandlung in das Marien Hospital Herne. „Die Aufklärung in der Klinik war sehr gut. Nicht nur ich, sondern auch meine Familie wurde umfassend informiert und unsere Fragen, Sorgen und Ängste wurden ausführlich besprochen. Es war mir klar, dass es sich um keinen leichten Eingriff handelt, aber ich war zumindest sehr gut darauf vorbereitet und hatte volles Vertrauen in die Ärzte, die mir bereits bei meinem Darmverschluss so schnell geholfen haben“, berichtet sie. Für den Kommissarischen Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Dr. Jens Peter Hölzen und sein Team ist die operative Behandlung von Hernien ein häufig durchgeführter Eingriff: „Bei Frau Schweden-Jania handelte es sich allerdings um einen außergewöhnlich großen Narbenbruch, den man auch als monströs bezeichnen könnte. Daher mussten wir die gesamte Bauchdecke in all ihren Schichten lösen und mit Netzverstärkung neu konstruieren.“

„Gerade die Zeit nach der OP war wirklich unglaublich. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Die Pfleger und Pflegerinnen auf der Station waren sehr nett und geduldig. Die behandelnden Ärzte waren ständig bei mir im Zimmer, haben nach mir gesehen und mich motiviert, die ersten Schritte nach dem Eingriff zu machen. Auch die Physiotherapeuten haben einen tollen Job gemacht. Niemand hatte erwartet, dass ich bereits nach zwei Tagen sogar Treppen steigen würde“, erinnert sich Vera Schweden-Jania. „Trotz des komplizierten Eingriffs hatte ich das Gefühl, dass ich als Patient im Mittelpunkt stehe und meine Sorgen und Probleme ernst genommen werden. Dafür möchte ich mich bei dem gesamten Team herzlich bedanken!“

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