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Neue Therapie bei Prostakrebs

Universitätsklinikum Essen am 02.05.18

Das Prostatakarzinom gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Männern. Über 60.000 erkranken jährlich neu in Deutschland an dieser in fortgeschrittenen Stadien gefährlichen und oft tödlichen Krebserkrankung. Nun wurde mit Apatulamid, einem neuartigen Androgenrezeptor-Hemmer, ein neues Medikament entwickelt, dass die Therapie erheblich verbessern und den Betroffenen ein längeres Überleben ohne Metastasen sichern soll. Die Ergebnisse der SPARTAN Studie haben in den USA bereits zur Zulassung von Apalutamid geführt. Vorab der europäischen Zulassung in 2019 können betroffene Patienten das Medikament unter bestimmten Voraussetzungen bereits jetzt an der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Essen erhalten.

Eine neue medikamentöse Behandlung gegen Prostatakrebs bietet ab sofort das Prostatakrebszentrum der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Essen an. „Eine große internationale Studie liegt nun vor, die zeigt, dass Apatulamid die Bildung von Metastasen über 2 Jahre hinauszögern kann. Das neue Medikament verspricht eine deutliche Verbesserung im Hinblick auf das Auftreten von schmerzhaften Symptomen“, erklärt Prof. Dr. Boris Hadaschik, Direktor der Klinik für Urologie, der an der Studie mitbeteiligt war. Er weist daraufhin, dass seine Klinik das Medikament im Rahmen eines Härtefallprogrammes einsetzen darf und so passenden Patienten die neue Therapie schon jetzt verordnen kann.

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