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Neueste Erkenntnisse zur Behandlung von Fuß- und Sprunggelenksverletzungen

St. Elisabeth Gruppe GmbH am 17.05.18

Experten des Zentrum für Prävention, Therapie, Rehabilitation und sportmedizinische Diagnostik informierten zusammen mit den Spezialisten des Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr zahlreiche Teilnehmer über aktuelle Diagnose- und Therapiekonzepte zur Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen im Bereich des Fußes und des Sprunggelenkes.

Am vergangenen Mittwoch, dem 16. Mai 2018, kamen zahlreiche Interessierte in das St. Anna Hospital Herne, um sich über die neuesten Erkenntnisse zur Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen im Bereich des Fußes und des Sprunggelenkes zu informieren. Die Experten des Zentrum für Prävention, Therapie, Rehabilitation und sportmedizinische Diagnostik präsentierten zusammen mit den Spezialisten des Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr aktuelle Diagnose- und Therapiekonzepte.

Verletzungen im Bereich des Fußes und des Sprunggelenkes nehmen zu, weil immer mehr Menschen Sport treiben. Neben den vielleicht nicht vermeidbaren akut auftretenden Verletzungen, führt auch eine stetige Überlastung zu chronischen Schädigungen im Fuß und Sprunggelenk. Wie diese Erkrankungen diagnostiziert und behandelt werden können, war Gegenstand der Fortbildungsveranstaltung im St. Anna Hospital Herne. „In der St. Elisabeth Gruppe nutzen wir die neuesten diagnostischen Möglichkeiten sowie innovative konservative und operative Verfahren zur Behandlung von Verletzungen“, berichtet Prof. Dr. Georgios Godolias, Direktor des Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie. Dazu zählt beispielsweise die Pedobarographie, also die dynamische Fußdruckmessung, mit der Problemzonen am Fuß sowie Ganganomalien erkannt und therapiert werden können.

Auch auf die Besonderheiten von Vorfußdeformitäten wie dem Hallux Valgus gingen die orthopädischen und physiotherapeutischen Experten im Rahmen der Veranstaltung ein. Bei einem Hallux Valgus handelt es sich um eine Fehlstellung der großen Zehe, die vor allem durch zu hohe, zu kleine oder zu enge Schuhe entsteht. Auch eine genetische Veranlagung sowie schwaches Bindegewebe können diese Zehenfehlstellung begünstigen. „Ist der Zeh noch nicht allzu stark verformt, wird ein Hallux Valgus zunächst physiotherapeutisch behandelt. Hier gilt es, durch Fuß- und Zehengymnastik die Fußmuskeln und das Bindegewebe zu stärken, um der Fehlstellung entgegen zu wirken“, berichtet Thomas Schlüter, Leiter des Zentrum für Prävention, Therapie, Rehabilitation und sportmedizinische Diagnostik am Standort St. Anna Hospital. Wenn die Fehlstellung jedoch schon zu weit fortgeschritten ist und die Schmerzen zu stark sind, ist ein operativer Eingriff durch einen Orthopäden notwendig. „Daran sollte eine intensive physiotherapeutische Nachbehandlung anschließen, damit der Patient wieder zu voller Kraft und Beweglichkeit findet“, ergänzt Thomas Schlüter. „Das verdeutlicht die immer engere Verzahnung von stationärer und ambulanter Versorgung, wodurch eine intensive Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen behandelndem Orthopäden und Physiotherapeuten notwendig ist. Der Austausch im Rahmen unserer Veranstaltungen ist uns daher sehr wichtig“, ergänzt Prof. Godolias.

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