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Hilfe bei Harnverlust

Experten informierten Patientinnen im Marien Hospital Herne

St. Elisabeth Gruppe GmbH am 15.06.18

Prof. Dr. Clemens Tempfer, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe (m.), Dr. Thomas Deska, Leitender Oberarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie des Marien Hospital Herne (r.) sowie Dr. Harald Krentel, Chefarzt, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im St. Anna Hospital Herne (l.) informierten die Patientinnen über das Thema Harn- und Stuhlinkontinenz.

Am vergangenen Donnerstag luden Prof. Dr. Clemens Tempfer, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Marien Hospital Herne, und Dr. Harald Krentel, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des St. Anna Hospital Herne, zur Patientinnenveranstaltung „Hilfe bei Harnverlust“ ein.

Trotz zunehmender Aufklärung ist Harninkontinenz in der Öffentlichkeit immer noch ein Tabuthema. Frauen sind 3- bis 4-mal häufiger von dieser Erkrankung betroffen als Männer. Für die Betroffenen ist der Leidensdruck sehr hoch. Zu der Veranstaltung kamen zahlreiche Besucherinnen, um sich über das Thema Harninkontinenz, aber auch Stuhlinkontinenz, Blasen- und Stuhlentleerungsstörungen zu informieren. Neben den Spezialisten aus dem Bereich der Gynäkologie, gab es auch Vorträge des Experten der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum. So sprach Dr. Thomas Deska, Leitender Oberarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie, über die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten bei Stuhlinkontinenz.

Funktionsstörungen des Beckenbodens und der Beckenorgane betreffen deutschlandweit rund neun Millionen Frauen. „Dabei können diese Störungen in den meisten Fällen gut behandelt werden. Viele Betroffene schämen sich, das offene Gespräch mit ihrem Arzt zu suchen. Umso wichtiger ist es, das Thema aufzugreifen, um den betroffenen Frauen die Hemmung zu nehmen und fachärztliche Beratung und Behandlung in Anspruch zu nehmen“, resümierten Prof. Tempfer und Dr. Krentel. Im Anschluss nutzten viele Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen an das Experten-Team zu stellen und eigene Erfahrungen zu diskutieren.

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