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Experten informierten über Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen

St. Elisabeth Gruppe GmbH am 13.09.18

Direktor Prof. Dr. Georgios Godolias (m.), informierte gemeinsam mit weiteren Experten des Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der St. Elisabeth Gruppe im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung über Erkrankungen und Verletzungen der Wirbelsäule.

Am vergangenen Mittwoch, dem 12. September 2018, standen im Kongresszentrum der St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr Wirbelsäulenerkrankungen im Fokus. Experten des Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie des Zentrum für Prävention, Therapie, Rehabilitation und sportmedizinische Diagnostik informierten die zahlreichen Interessierten über die neuesten Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten von Erkrankungen und Verletzungen der Wirbelsäule.

Viele Wirbelsäulenerkrankungen beruhen auf Verschleiß. Weitere Ursachen können z. B. Unfälle, Tumoren oder Metastasen, rheumatische Erkrankungen und angeborene Veränderungen sein. Verschleiß ist bis heute nicht rückgängig zu machen, so dass viele Erkrankungen der Wirbelsäule das gesamte weitere Leben betreffen. Meist handelt es sich bei Wirbelsäulenbeschwerden um eine Kombination aus verschiedenen schmerzauslösenden Ursachen. Daher erfordert die Festlegung der individuellen Therapiemaßnahmen eine umfassende Expertise. „Das Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten wächst stetig. Mit der Veranstaltung wollten wir einen Überblick schaffen und aktuelle operative und nicht-operative Methoden vorstellen“, so Priv.-Doz. Dr. Sebastian Ruetten, Leiter des Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie.

Neben den nicht-operativen Therapiemaßnahmen der speziellen und multimodalen Schmerztherapie, also einer übergreifenden Behandlung mit z. B. Medikamenten, Akupunktur, Psychotherapie und Verhaltenstherapie, informierten die Experten ebenfalls über interventionelle schmerztherapeutische und diagnostische Verfahren. Hierbei handelt es sich um gezielte Diagnostik und Therapie im Bereich tiefer liegender Strukturen der Wirbelsäule oder sonstiger Organsysteme. Die Therapie erfolgt im Computertomographen oder Operationssaal unter Röntgenkontrolle. Darüber hinaus wurden auch vollendoskopische Wirbelsäulenoperationsverfahren vorgestellt. Der Fokus lag dabei vor allem auf operativen Behandlungsmöglichkeiten der Hals- und Brustwirbelsäule sowie verschiedenen Vorgehensweisen bei einem Bandscheibenvorfall im Bereich der Lendenwirbelsäule.

Ein Highlight der Veranstaltung war die Live-Übertragung einer vollendoskopischen Bandscheibenoperation. Die vollendoskopische Operation hat im Vergleich zu offenen Eingriffen viele Vorteile. Die Patienten profitieren beispielsweise von der kürzeren Operationsdauer, weniger Narben und geringeren Schmerzen. Da ein Hautschnitt von nur wenigen Millimetern nötig ist, reduziert sich auch das Risiko möglicher Komplikationen.

Die Veranstaltung endete mit einer gemeinsamen Diskussion und einem Abendessen. Die nächste Fortbildungsveranstaltung des Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie zum Thema „Endoprothetik des Hüft- und Kniegelenkes – Qualitätsstandards und Innovationen“ findet am 27. März 2019 im Kongresszentrum der St. Elisabeth Gruppe am St. Anna Hospital Herne statt.

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