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Einsatzgebiete des Ultraschalls in der Notfallmedizin

St. Elisabeth Gruppe GmbH am 28.01.19

Prof. Dr. Ulrich Frey (3. v. l.), Direktor der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Schmerz- und Palliativmedizin des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, stellte gemeinsam mit seinem Team die großen Fortschritte der Ultraschalldiagnostik in der Anästhesie vor.

Am vergangenen Samstag lud Prof. Dr. Ulrich Frey, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Schmerz- und Palliativmedizin des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, zum „7. Ultraschallsymposium – FAST and Rapid Essentials“ ein. Die Teilnehmer konnten sich über eine Kombination aus abwechslungsreichen Vorträgen zu Einsatzgebieten des Ultraschalls und praktischen Übungseinheiten freuen.

Bei Notfällen zählt oft jede Minute, denn Schwerstverletzte müssen so schnell wie möglich behandelt werden. Mit modernen Ultraschallverfahren kommen Notfallmediziner häufig zügiger zur richtigen Diagnose. So können sie zum Beispiel innere Blutungen und Herzerkrankungen zeitnah identifizieren und anschließend zielgerichtet behandeln. In zahlreichen Fachvorträgen berichteten die Experten der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Schmerz- und Palliativmedizin über die Einsatzgebiete und aktuelle Möglichkeiten des bildgebenden Verfahrens in der Notfall- und Intensivmedizin und in der Anästhesiologie.

„In den Bereichen Anästhesiologie und Notfallmedizin haben sich die Einsatzgebiete des Ultraschalls stetig erweitert. Sie umfassen beispielsweise die Notfallsonographie des Herzens, der Lunge und der großen Gefäße ebenso wie die Sonographie zur gezielten Gefäßpunktion“, so Prof. Frey. Zudem informierten die Referenten unter anderem über eine standardisierte Untersuchungsmethode bei schweren Verletzungen – die FAST-Untersuchung. Bei dieser Untersuchungsmethode handelt es sich um eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraums und Beckens sowie der Brusthöhle bei schwerverletzten Patienten, um austretende Flüssigkeiten als Zeichen einer Verletzung der Organe und Blutgefäße zu erkennen und Patienten gezielter behandeln zu können. Im Anschluss an die Vorträge stellte der Direktor konkrete Fallbeispiele aus seinem Klinikalltag vor.

Neben der Erarbeitung theoretischer Grundlagen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre praktischen Fertigkeiten zu vertiefen. Vor Ort gab es verschiedene Simulatorstationen, an denen sie – abhängig von ihrem Kenntnisstand – diagnostische Fähigkeiten bei verschiedenen Notfallszenarien und ultraschallgestützte Gefäßpunktionen praktisch anwenden konnten.

Bildgebung & Radiologie

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