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Zwischen Abschied und Zukunft

Prof. Dr. Martin Bergbauer übergibt Leitung der Kardiologischen Klinik des Marien Hospital Witten an Priv.-Doz. Dr. Hans-Jörg Hippe

St. Elisabeth Gruppe GmbH am 11.04.19

Nach rund 28 Jahren ist der Ärztliche Direktor des Marien Hospital Witten und Chefarzt der Kardiologischen und Medizinischen Klinik, Prof. Dr. Martin Bergbauer, zum Ende des Jahres 2018 in den Ruhestand gegangen. Bei der gestrigen Verabschiedungsfeier übergab er im Beisein zahlreicher geladener Gäste die Leitung der Kardiologischen Klinik an seinen Nachfolger Priv.-Doz. Dr. Hans-Jörg Hippe.

Abschied und Einführung: Nach 28 Jahren als Chefarzt übergab Prof. Dr. Martin Bergbauer (r.) gestern vor zahlreichen Gästen und Wegbegleitern die Leitung der Kardiologischen Klinik des Marien Hospital Witten an seinen Nachfolger Priv.-Doz. Dr. Hans-Jörg Hippe (l.).

Zahlreiche Gäste und Wegbegleiter nutzten die Gelegenheit, einen Blick auf die vergangenen 28 Jahre, aber auch in die Zukunft zu werfen. Theo Freitag, Geschäftsführer der St. Elisabeth Gruppe, betonte dabei insbesondere das große Engagement, mit dem Prof. Dr. Martin Bergbauer die Abteilung fast drei Jahrzehnte leitete: „Seine erfolgreiche Arbeit ist Teil des gemeinsamen Erfolges für unsere Patienten und war entscheidend für den Ausbau und die Weiterentwicklung beider Kliniken.“

Als Prof. Dr. Martin Bergbauer 1991 die Position des Chefarztes übernahm, widmete er sich zunächst dem Ausbau der Kardiologischen Klinik. In dieser Funktion hat er viele organisatorische sowie strukturelle Veränderungen aktiv mitbegleitet und gestaltet. Dazu gehörte unter anderem der Aufbau des Herzkatheter-Labors mit 3D-Mappingsystem und einem elektrophysiologischen Messplatz. Unter seiner Leitung wurden neue Geräte angeschafft und immer wieder an den neuen medizinisch-technischen Stand angepasst. Heute verfügt die Klinik über zwei Herzkatheterlabore und eine moderne medizinische Ausstattung, so dass sämtliche akute und chronische Herzerkrankungen in der Klinik behandelt werden. Die interventionelle minimal-invasive Behandlung von Herzerkrankungen mit modernsten Kathetereingriffen gehört zu den Schwerpunkten der Klinik. „Die Klinik zu modernisieren und auf ein hohes Niveau zu bringen, war eine sehr reizvolle, aber auch herausfordernde Aufgabe. Im Laufe der Jahre hat sich ein Team mit hoher Kompetenz und Expertise entwickelt“, so der Mediziner.
Auch die Medizinische Klinik profitierte von seinem medizinischen Knowhow und Engagement. Neben dem Ausbau des gastroenterologischen Schwerpunktes, widmete er sich intensiv der Pneumologie. Unter seinem Einfluss entwickelte sich die Medizinische Klinik, die seit Anfang dieses Jahres in Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie umbenannt worden ist, zu einer der größten internistischen Fachabteilungen in der Region. Einen weiteren Schwerpunkt setzte er im Bereich der Onkologie. So war er gemeinsam mit der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Marien Hospital Witten sowie mit einer Vielzahl von Partnern beim Aufbau des Darmkrebszentrum Witten beteiligt, das 2009 von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert worden ist.

Seine Position als Chefarzt der Kardiologischen Klinik hat Priv.-Doz. Dr. Hans-Jörg Hippe übernommen. Der 48-jährige aus dem Landkreis Osnabrück ist Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin. Zuletzt war er als Geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Innere Medizin III – Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und Leiter der Herzkatheterlabore tätig. Die bereits vorhandenen Schwerpunkte der Klinik möchte er fortführen und weiterentwickeln. „Mein Vorgänger Prof. Dr. Martin Bergbauer hat die Abteilung hervorragend entwickelt und ein starkes und hoch motiviertes Team aufgebaut“, so Priv.-Doz. Dr. Hippe.

Den Ruhestand nimmt Prof. Dr. Bergbauer mit Gelassenheit. „Die Medizin ist etwas Faszinierendes und ich habe immer gerne mit und für Patienten gearbeitet. Aber ich genieße es auch, nun mehr Zeit für andere, interessante Themenfelder neben der Medizin zu haben.“

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