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Screening-Tag im Marien Hospital Witten klärt über Bauchaortenaneurysma auf

St. Elisabeth Gruppe GmbH am 24.05.19

: Im Rahmen des Screening-Tages im Marien Hospital Witten führte Priv.-Doz. Dr. Stephan Langer, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, und sein Team über 250 Untersuchungen durch.

Am vergangenen Mittwoch fand im Marien Hospital Witten in Kooperation mit den niedergelassenen Wittener Ärzten bereits zum 8. Mal der Screening-Tag statt. Zahlreiche Besucher nutzten die Möglichkeit, sich auf ein Bauchaortenaneurysma untersuchen zu lassen. Außerdem informierten sich die Besucher in Vorträgen über die gefährliche Erkrankung und die Behandlungsmethoden.

„Das Interesse an der Veranstaltung war auch in diesem Jahr wieder sehr groß. Wir haben über 250 Screenings durchgeführt“, berichtet Priv.-Doz. Dr. Stephan Langer, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie. Bei einigen Patienten konnte im Rahmen der Untersuchungen ein Aneurysma festgestellt werden.

Unter einem Bauchaortenaneurysma versteht man die Erweiterung der Bauchschlagader. Diese entsteht häufig durch eine Gefäßverkalkung, die zu Gefäßverschlüssen in den Beinen und im Extremfall zum plötzlichen Platzen der Aorta führt. „Eine Erweiterung der Bauchaorta kann man von außen nicht erkennen, die Betroffenen können die Erkrankung nicht spüren. Das macht es so gefährlich. Wird ein Aneurysma zu spät entdeckt, kann es platzen und lebensbedrohlich werden“, erläutert Langer. Heute besteht die Chance ein solches Aneurysma frühzeitig durch ein einfaches Ultraschall-Screening zu erkennen und vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen.

Im Anschluss an die Vorträge nutzten die zahlreichen Besucher die Gelegenheit mit den Experten vor Ort ins Gespräch zu kommen, um auch andere gefäßmedizinische Fragestellungen mit den Spezialisten ausführlich zu erörtern.

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