Wir können Gesundheit

Wert schöpfen durch erfolgreiche Projektarbeit

Fachvereinigung Krankenhaustechnik e.V. am 28.05.19

Neubau- und Sanierungsmaßnahmen, die schnelle Einführung neuer Methoden und Technologien, die Verschlankung von Prozessen, die Digitalisierung, … – Veränderungsmaßnahmen und Fortschritt werden in Projekten ersonnen, geprägt und umgesetzt. Die Fachtagung Technik im Krankenhaus am 17. und 18. September 2019 in Gelsenkirchen beleuchtet dieses wichtige Instrument als Innovationsmotor für das Gesundheitswesen.

Durchschnittlich 40 Prozent ihrer Arbeitszeit verbringen deutsche Mitarbeiter mit Projekttätigkeit – Tendenz steigend. Rein rechnerisch generieren Projekte eine Wertschöpfung von mehr als 1 Billion Euro. Die Bedeutung professioneller Projektarbeit – egal ob klassisch oder agil – für die strategische Weiterentwicklung von Gesundheitseinrichtungen könne man gar nicht hoch genug einschätzen, erklärt das Programm-Team dieser Gemeinschafts-veranstaltung der FKT (Fachvereinigung Krankenhaustechnik e.V.) und WGKT (Wissenschaftliche Gesellschaft für Krankenhaustechnik e.V.).

„Dreh- und Angelpunkt für dauerhaften Erfolg sind ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess in Verbindung mit effizientem Qualitätsmanagement“, betont Key Speaker Ralph Eckhardt. Der Tornado-Pilot und Mission Commander der NATO überträgt auf der Fachtagung Technik im Krankenhaus die hocheffizienten Methoden aus dem Cockpit auf das Krankenhaus: smarte Tools zur Vermeidung von Risiken, die auch dann funktionieren, wenn man müde oder abgelenkt ist, und Strategien für die nachhaltige Optimierung von Abläufen und Handlungsmustern.
Das oft anzutreffende Projektprinzip DDDP (Do, Do, Do, Panic) sollte von der weit effektiveren Handlungsmaxime PDCA (Plan, Do, Check, Act) abgelöst werden“, rät Diethelm von der Heyde. Der Qualitätsmanager der Katholischen Hospitalvereinigung Ostwestfalen beschreibt in seinem Vortrag einen Umstrukturierungsprozess in seiner Klinik hin zu patientenorientierten und gleichzeitig weitgehend digitalisierten Abläufen. Das neue Eltern-Kind-Zentrum des Universitätsklinikums Bonn in der Welt der digitalen Möglichkeiten zu etablieren, ist zentrale Mission dieses 94-Millionenprojekts – den smarten Betrieb der mehr als 3000 neu angeschafften medizintechnischen Geräte inbegriffen. Der schafft Freiräume für mehr Eigenleistung und Antworten auf den Fachkräftemangel. Auch dazu mehr auf der Fachtagung Technik im Krankenhaus. Der Krankenhausarchitekt Linus Hofrichter vermittelt hier Leitlinien für das professionelle Projektmanagement von Baumaßnahmen, Contilia-Geschäftsführer Martin Blasig beschreibt, wie man langwierige Projekte im Griff behält. Das interessante Programm mit vielen weiteren gelungenen Projektbeispielen und praxisorientierten Workshops zu unterschiedlichsten Aufgabenstellungen von IT-Awareness bis zur Abfallvermeidung finden Sie unter www.fachmesse-krankenhaus-technologie.de.

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