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Grippe „im Anflug“ – wörtlich genommen

Inkometa-Award für originelle Kampagne zur Grippeschutz-Impfung

Klinikum Dortmund gGmbH am 19.06.19

Als „Flugbegleiterinnen“ der „Grippe-Airline“ freuten sich (v.l.) Ines Kunert (Unternehmensentwicklung)
und Christine Hard (Assistentin der Geschäftsführung)
gemeinsam mit Marc Raschke (Leiter Unternehmenskommunikation) über den
Inkometa-Award 2019.

Das Klinikum Dortmund wurde jetzt in Köln mit dem „Inkometa“, Deutsch-lands renommiertestem Preis für erfolgreiche interne Kommunikation, ausgezeichnet. In der Kategorie „Kleine Idee – große Wirkung“ erhielt das Haus den Award für eine Kampagne, mit der die Zahl der betriebsärztlichen Grippeschutz-Impfungen unter den eigenen Mitarbeiter*innen fast verdreifacht wurde. In anderen Kategorien hießen die Gewinner des Abends u.a. Deutsche Telekom, Robert Bosch und Lufthansa.

Das Klinikum Dortmund überzeugte in zwei Stufen gleich zwei branchenübergreifend besetzte Experten-Jurys mit einer originellen Aktion, die schwerpunktmäßig von Oktober bis Dezember 2018 im Haus stattfand. „Unser Ziel war es damals, die Zahl der Mitarbeiter, die sich vom Betriebsarzt gegen Grippe impfen lassen, deutlich zu erhöhen. Wir hatten uns eine Verdoppelung der Zahl vorgenommen, am Ende war es sogar eine Verdreifachung“, sagt Marc Raschke, Leiter der Unternehmenskommunikation.

Flugbegleiterinnen mit Trolley, Tomatensaft & Co.

Als Grundidee hatten er und sein Team „Grippe im Anflug“ wörtlich genommen und eine virtuelle Grippe-Airline entwickelt. „Wir fertigten Flug-Anzeigentafeln an, auf denen die vorausberechnete Ankunft der Grippe dargestellt wurde. Außerdem gingen Flugbegleiterinnen mit Trolley, Tomatensaft & Bord-Karten durchs Haus und informierten über die Impfung“, so Raschke. Gleich mit dabei: die Betriebsärztin, die vor Ort impfte.

Ziel war es, Aufmerksamkeit für die Schutzimpfung zu bekommen

„Grippe-Impfung muss zu einer ganz bestimmten Zeit im Jahr erfolgen. Wer es da nicht tut bzw. schlichtweg im Alltagsstress verpasst, hat dann in der Grippe- Hochsaison das Nachsehen. Deshalb war es für uns an allererste Stelle wichtig, Aufmerksamkeit im Haus für das Thema zu erzeugen – und das geht nur durch Dinge, die irgendwie aufsehenerregend sind“, erklärt Raschke. So gab es u.a. als Gimmick der Mitarbeiterzeitung auch eine „Kotztüte“ mit dem Label der Grippe- Airline; auf dieser Tüte dann ein „Kotz-o-Meter“, das mit einem humorvollen Augenzwinkern die Füllstände wiedergibt – je nach Grad der grippebedingten Personalausfälle in der Hochsaison.

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