Wir können Gesundheit

Praxisprojekt in Bochumer Grundschule

Hochschule für Gesundheit am 18.07.19

Die Mitarbeiterinnen des Studienbereichs Hebammenwissenschaft brachten einige Utensilien aus der Hochschule mit, um den Schüler*innen die Themen Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett nahezubringen. Foto: hsg

Zwischen dem Studienbereich Hebammenwissenschaft der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) und der Carolinen Grundschule in Bochum ist eine kontinuierliche Zusammenarbeit geplant. Im Rahmen des Sexualkundeunterrichts haben am 26. Juni 2019 zwei wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und eine Studentin aus dem Studienbereich Hebammenwissenschaft der hsg Bochum die Carolinen Grundschule besucht und dort eine Lehreinheit für Viertklässler*innen gestaltet.

Dr. Martina Schlüter-Cruse, Professorin im Studienbereich Hebammenwissenschaft der hsg Bochum, erklärte: „Diese Veranstaltung war der gelungene Auftakt einer zukünftigen kontinuierlichen Zusammenarbeit zwischen der Carolinen Grundschule und dem Studienbereich Hebammenwissenschaft. Ab dem Sommersemester 2020 werden im Rahmen von interprofessionellen Praxisprojekten Studierende der Hebammen- und Pflegewissenschaft gemeinsam weitere sexualpädagogische Unterrichtseinheiten konzipieren und umsetzen.“

Die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Patricia Herking und Hannah Buschmann sowie die Studierende Elif Ince hatten für die Grundschüler*innen viele Themen kindgerecht vorbereitet. So zeigten die beiden examinierten Hebammen und die Hebammenstudentin beispielsweise die Größe des Kindes im Bauch der Mutter anhand von unter anderem verschiedenen Obst- und Gemüsesorten auf. Außerdem hatten sie Leporellos, also Faltbücher, mitgebracht, die das Wachstum und die Fähigkeiten des Kindes im Mutterleib darstellen und beschreiben. So erhielten 45 Schüler*innen der bilingualen Schule einen Einblick in die Themen Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Die Kinder konnten sowohl ihre eigenen Geburtsgeschichten erzählen als auch viele Fragen stellen.

Die hsg-Studentin und die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen erklärten die Funktion des Fruchtwassers mithilfe von rohen Eiern und Wasser in Einmachgläsern und hatten Spaß an der Frage, ob das denn nun in den Gläsern auch „richtiges, echtes Fruchtwasser“ sei.

„Das Highlight für die Kinder war offensichtlich das Wickeln der mitgebrachten Puppen. Das hatte die anwesenden Lehrerinnen überrascht“, berichtete Patricia Herking. Die Schüler*innen hatten an den Puppen, die vom Gewicht her echten Neugeborenen entsprechen, das Wickeln mit modernen Stoffwindeln und Wegwerfwindeln geübt.

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