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„Scientific Deep Dive“ informierte über Psoriasis Arthritis

St. Elisabeth Gruppe GmbH am 19.12.19

Gemeinsam mit weiteren Referenten informierten Priv.-Doz. Dr. Xenofon Baraliakos (l.), Leitender Oberarzt des Rheumazentrum Ruhrgebiet, und Prof. Dr. Torsten Witte, Leitender Oberarzt, Klinik für Immunologie und Rheumatologie, Medizinische Hochschule Hannover, das Fachpublikum über die oligoartikuläre Psoriasis Arthritis.

Am vergangenen Samstag hatte das Rheumazentrum Ruhrgebiet zur Fachfortbildung „Scientific Deep Dive“ eingeladen. Die Veranstaltung befasste sich mit der Versorgung und Diagnostik der oligoartikulären Psoriasis Arthritis. Dabei handelt es sich um eine entzündliche Gelenkerkrankung bei Menschen, die bereits unter Schuppenflechte leiden.

Deutschlandweit sind ca. zwei Millionen Menschen von einer Schuppenflechte (Psoriasis) betroffen. Ein Drittel der Erkrankten leidet zusätzlich unter einer entzündlichen Gelenkerkrankung, einer sogenannten Arthritis. Diese kann sich erst Jahre nach der Schuppenflechte entwickeln. Die Psoriasis Arthritis verläuft in Schüben. In ca. der Hälfte der Fälle handelt es sich um die oligoartikuläre Form der Erkrankung. Dabei betrifft die Entzündung nur wenige, meist größere Gelenke, darunter z. B. Knie, Schulter, Ellenbogen oder Sprunggelenk.

Im Rahmen der Fortbildung befassten sich die Spezialisten des Rheumazentrum Ruhrgebiet um Prof. Dr. Jürgen Braun, Chefarzt und Ärztlicher Direktor, sowie Priv.-Doz. Dr. Xenofon Baraliakos, Leitender Oberarzt, mit der Diagnostik und der medikamentösen Behandlung der Erkrankung. In Workshops widmeten sich die Experten u. a. der Diagnosestellung und der Überwachung des Krankheitsverlaufs mit Hilfe bildgebender Verfahren wie Sonografie und MRT. Im Anschluss wurde die Therapie der oligoartikulären Psoriasis Arthritis der polyartikulären Form gegenübergestellt. Diese beiden Krankheitsformen unterscheiden sich darin, dass bei der polyartikulären Form mehrere Gelenke entzündet sind. Auch welches Medikament für welchen Patienten am besten geeignet ist, diskutierten die Referenten mit den Teilnehmern anhand ausgewählter Patientenfälle.

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