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Dr. Bernhard Krahl nimmt Zugabe-Preis entgegen

Online-Verleihung: Körber-Stiftung zeichnet Ambulanticum-Gründer in Hamburg aus

AMBULANTICUM GmbH & Co KG am 16.06.20

Dr. Bernd Krahl, Gründer und Geschäftsführer des AMBULANTICUM® wurde mit dem Zugabe-Preis 2020 der Körber-Stiftung ausgezeichnet. Foto: Körber-Stiftung, Claudia Höhne

Als „erfolgreicher Unternehmer“ und „überzeugender Streiter für eine bessere Gesundheitspolitik“ wurde Dr. Bernhard Krahl am 10. Juni ausgezeichnet: Der Gründer und Geschäftsführer des Ambulanticum erhielt in Hamburg den Zugabe-Preis 2020 der Körber-Stiftung.

„I´m still standing“: Der Song von Elton John klang durch das KörberForum in Hamburg als Dr. Bernhard Krahl seine Urkunde erhielt. Passender hätte der Siegersong nicht gewählt werden können. Schließlich hat sich auch Dr. Bernhard Krahl nach zwei schweren Hirnschlägen im Jahr 2007 zurück ins Leben gekämpft und fünf Jahre später mit dem Ambulanticum ein interdisziplinäres Therapiezentrum für Menschen mit erworbenen, schweren Verletzungen des zentralen Nervensystems gegründet.

Ein Zentrum, das – so die Jury – „eine Angebotslücke schließt und einen neuen Weg weist“. Doch nicht allein das erfolgreiche Unternehmertum des Ambulanticum-Gründers, sondern auch Bernhard Krahls Engagement und Einsatz für eine bessere Gesundheitspolitik wurden mit dem Zugabe-Preis gewürdigt. Der mit jeweils 60.000 Euro dotierte Preis ehrt Gründerinnen und Gründer, die im Alter von über 60 Jahren ein Unternehmen aufgebaut und Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen unserer Zeit gefunden haben.

Zuvor hatten Dr. Lothar Dittmer, Vorsitzender des Vorstandes der Körber-Stiftung, und Jurymitglied Barbara Wackernagel-Jakobs in dem online übertragenen Festakt die vier Preisträger*innen vorgestellt, die aus 57 Nominierten und neun Finalisten gekürt worden waren. Alle vier hätten Unternehmergeist, Mut, Tatkraft sowie Beharrlichkeit bewiesen und ihr unternehmerisches Tun darauf ausgerichtet, „ein Defizit aufzuheben, etwas zu verbessern und die Zukunft zu gestalten“, so Dr. Lothar Dittmer in seiner Ansprache. Die Preisträger*innen seien „Menschen mit Lebenserfahrung, Mut und Vision“ und hätten gezeigt, dass „Gründen kein Privileg der Jüngeren ist.“

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