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Gemeinsam und vernetzt für ein selbstbestimmtes Leben im Alter

Knappschaftskrankenhaus Bottrop intensiviert geriatrischen Schwerpunkt durch Aufbau einer Klinik für Altersmedizin

Knappschaftskrankenhaus Bottrop GmbH am 02.07.20

Geschäftsführer Dr. André Schumann (links) und der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Gernold Wozniak (rechts) begrüßen den neuen Chefarzt für Altersmedizin Dr. Martin Glasneck am Knappschaftskrankenhaus Bottrop

Die Bevölkerung wird zunehmend älter. Berechnungen zur Folge werden bereits in zehn Jahren rund ein Viertel der Menschen in Deutschland über 67 Jahre alt sein. Um den medizinischen Herausforderungen, die sich aus dieser demografischen Entwicklung ergeben, noch besser begegnen zu können, wird der bestehende altersmedizinische Schwerpunkt am Knappschaftskrankenhaus Bottrop durch den Aufbau einer eigenen Fachabteilung weiter ausgebaut.

Der erfahrene Geriater Dr. Martin Glasneck, den das Knappschaftskrankenhaus als neuen Chefarzt zum 1.Juli in seinen Reihen begrüßen durfte, wird die eigenständige Klinik für Altersmedizin aufbauen und den bereits erfolgreich etablierten Schwerpunkt der Neurogeriatrie am Knappschaftskrankenhaus Bottrop integrieren. Dr. Glasneck ist Facharzt für Innere Medizin, Geriatrie, Rehabilitationsmedizin, Palliativmedizin und Psychotherapie. Er bringt eine 22-jährige geriatrische Erfahrung mit, die er unter anderem als Ltd. Oberarzt und Chefarzt in verschiedenen Kliniken mit altersmedizinischen Schwerpunkten sammeln konnte.

In der Gründung der neuen Klinik sieht der Geriater die große Chance der Vernetzung mit den vielfältigen Fachabteilungen im Haus und möchte sich mit großem Elan einer zukunftsweisenden Strategie zur überregionalen Versorgung von Alterspatienten in jeder Krankheitsphase widmen. „Einen großen Vorteil sehe ich in den bestehenden leistungsfähigen Kliniken der Inneren Medizin und Neurologie sowie dem breit aufgestellten operativen Spektrum des Krankenhauses“, so Glasneck. „Über eine enge Zusammenarbeit mit den Fachdisziplinen bei der Behandlung älterer Menschen ist es möglich, schon in der akuten Krankheitsphase mit einer frühen altersspezifischen Rehabilitation zu beginnen und darüber Pflegebedürftigkeit abzuwenden. Ich möchte Patienten möglichst früh, am besten bereits in der Zentralen Notaufnahme, nach der Operation oder auf der Stroke Unit erkennen und mitbehandeln, um so gemeinsam mit den Erstbehandlern für die betagten Patienten ein besseres Ergebnis und die Rückkehr in die gewohnte Umgebung zu ermöglichen“.

Die Klinik für Altersmedizin beginnt mit der Behandlung von Patienten ab dem 20. Juli 2020 – Corona bedingt – zunächst mit 10 Betten und wird dann schrittweise auf 30 Betten erweitert. Perspektivisch ist eine Erweiterung auf 60 Betten geplant.

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