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Umbau der vierten Etage im St. Bernhard-Hospital ist abgeschlossen:

Einsegnung unter Corona-Bedingungen im kleinen Kreis

St. Franziskus-Stiftung Münster am 13.07.20

Kommt man in die vierte Etage des Kamp-Lintforter St. Bernhard-Hospitals, empfängt einen eine moderne und angenehme Atmosphäre. Angenehme Rottöne beherrschen das Bild und sind die Orientierungsfarbe der Stationen. 21 Krankenzimmer bieten 70 Patienten auf den Stationen 4a und 4b Platz. Zudem bezieht die Palliativstation wieder ihre Räumlichkeiten mit fünf Patientenzimmer. Nach knapp einem Jahr Bauzeit ist nun auch der Umbau der vierten Etage abgeschlossen, trotz des Corona- Ausbruchs verlief alles planmäßig.

Die Einsegnung der frisch sanierten vierten Etage durch Krankenhausseelsorger Heinz Balke wegen der Corona-Bedingungen nur im ganz kleinen Kreis statt. Foto: SBK/priv.

„Hier werden vorrangig die Patienten mit internistischen Erkrankungen des Verdauungstraktes und der Allgemeinchirurgie behandelt“, erläutert Geschäftsführer Josef Lübbers. Rund 1,8 Millionen Euro hat der Umbau der gesamten Etage gekostet. Seit Beginn der Bettenhaussanierung ist somit die vierte von fünf geplanten Etagen komplett fertiggestellt.

Blick auf den Krankenhauspark

Jedes Patientenzimmer verfügt über einen eigenen barrierefreien Sanitärbereich mit Dusche. Bei Zimmern für demente Patienten gibt es zusätzlich noch unterstützende Farbelemente zur Orientierung.

Alle Krankenzimmer liegen auf der Südseite, so haben die Patienten einen schönen Blick auf den großen Park des Hospitals. Zwei spezielle Zimmer sind für Kranke vorgesehen, die isoliert untergebracht werden oder pflegerisch sehr aufwändig zu betreuen sind.

Die Funktions- und Arbeitsräume liegen auf der Nordseite. Dazu gehören neben zwei Aufenthaltsbereichen für Patienten und Besucher, ein Multifunktionsraum für geschützte Gespräche, Stationsarbeitsplätze für Mitarbeiter der Pflege und Ärzte, eine Teeküche sowie Material– und Arbeitsräume.

Umbau geht weiter

„Als nächste Maßnahme folgt der Umbau des ersten Obergeschosses. Anders als ursprünglich geplant aber in zwei Schritten. Zuerst die B-Seite und im zweiten Schritt die A-Seite. Wegen der Corona-Pandemie müssen wir entsprechende Bettenkapazitäten für die Isolierung vorhalten.“ erläutert Pflegedirektor Clemens Roeling die weiteren Baupläne.

Parallel dazu laufen nun die Vorbereitungen für Modernisierungsarbeiten im Erdgeschoss, die Servicezentale mit der Patientenaufnahme wird in demnächst umgebaut. „Die andauernden Baumaßnahmen verlangen unseren Patienten und Mitarbeitern viel ab, insbesondere während der Abbrucharbeiten kann es laut werden“ so Josef Lübbers, „Wir danken unseren Mitarbeitern für ihre Bereitschaft, die Maßnahmen so gut mitzutragen und unseren Patienten für ihre Geduld“. Die Belegung ist in den vergangenen Jahren trotzdem konstant angestiegen. „Für die Zukunft sind wir gut aufgestellt“ ist sich das Krankenhausdirektorium sicher.

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