Wir können Gesundheit

78 junge Frauen und Männer entscheiden sich für den Pflegeberuf

Ausbildung zur Pflegefachkraft und zur Pflegefachassistenz an der Pflegeschule in Bochum und Kamen gestartet

Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum GmbH am 06.04.21

Die Geschwister Emanuela-Denisa Cojoc und Ana Cojoc beim Üben des Blutdruckmessens. Beiden haben bereits vor einer Woche die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegeassistentin am Standort Kamen abgeschlossen. Quelle: Raphael Mueller, Fotoabteilung, UK Knappschaftskrankenhaus Bochum

Seit letztem Jahr sind Pflegekräfte auch endlich in den Köpfen der Öffentlichkeit als „systemrelevant“ angekommen. Ihre Arbeit am und mit den Patienten/innen ist unverzichtbar, umso wichtiger ist es, dass sich viele junge Menschen für diesen Beruf „berufen“ fühlen. Daher ist die Freude groß, dass 28 junge Frauen und Männer zum 1. April ihre dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft an der Pflegeschule des Universitätsklinikums Knappschaftskrankenhaus Bochum angetreten haben und darüber hinaus 50 weitere mit der einjährigen Ausbildung in der Pflegefachassistenz gestartet sind – davon jeweils die Hälfte am Standort der Pflegeschule in Bochum und die andere Hälfte am Standort in Kamen.

Während zu Beginn letzten Jahres bereits die klassische Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung durch eine neue generalisierte Pflegeausbildung abgelöst wurde, wurde in diesem Jahr nun auch die einjährige Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflegeassistenz reformiert, mit einem neuen Curriculum und einem neuen Namen.

Voraussetzung für die Pflegefachassistentenausbildung ist ein Hauptschulabschluss oder ein gleichwertiger Schulabschluss oder eine erfolgreich beendete Berufsausbildung. Die Ausbildung dauert ein Jahr und gliedert sich in einen theoretischen Teil mit mindestens 700 Unterrichtsstunden und in einen praktischen Teil mit mindestens 960 Stunden. Ergänzt wird die Ausbildung mit einem Praxis-Einsatz in der stationären Langzeitpflege für ca. 6 Wochen sowie in der ambulanten Pflege für ebenfalls 6 Wochen. Die Schüler/innen lernen während dieser Zeit, wie sie Menschen in stabilen Pflegesituationen pflegen und individuell begleiten, Krankheitszeichen beobachten, medizinische Messwerte erheben und weitergeben, Medikamente nach ärztlicher Verordnung verabreichen, akute Gefährdungssituationen erkennen und erforderliche Maßnahmen einleiten. Pflegefachassistenten übernehmen damit zuarbeitende und assistierende Tätigkeiten im Routinebereich von Krankenhäusern, Behinderteneinrichtungen oder in der Seniorenarbeit.

Angesichts der demographischen Entwicklung sind die Berufschancen sehr gut. Die Ausrichtung des Ausbildungsplanes ist eng mit der dreijährigen Ausbildung zur Pflegefachkraft geknüpft, so dass im Anschluss eine verkürzte Ausbildung möglich wäre.

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