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Axel Schäfer und Jörg Laftsidis besuchten die Knappschaft-Bahn-See (KBS)

Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See am 27.07.21

Bettina am Orde, Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS; im Bild 3. von links), und Heinz-Günter Held, Mitglied der Geschäftsführung der KBS (links im Bild), empfingen den SPD-Bundestagsabgeordneten Axel Schäfer (im Bild rechts) und Jörg Laftsidis (SPD-Ratsmitglied der Stadt Bochum; im Bild 2. v.l.) in der Hauptverwaltung der KBS in Bochum. Foto: KBS/Christiane Krüger

Bettina am Orde, Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS), und Heinz-Günter Held, Mitglied der Geschäftsführung der KBS, haben am 26. Juli 2021 den Bochumer SPD-Bundestagsabgeordneten Axel Schäfer und Jörg Laftsidis, SPD-Ratsmitglied der Stadt Bochum, in der Hauptverwaltung der KBS in Bochum empfangen. Im gemeinsamen Gespräch ging es unter anderem um die künftige finanzielle Situation der gesetzlichen Krankenversicherung im kommenden Jahr 2022.

In diesem Jahr konnte das vergleichsweise günstige Niveau bei den Zusatzbeitragssätzen aller Krankenkassen dadurch erreicht werden, dass sie einen um 5 Milliarden Euro erhöhten Bundeszuschuss erhielten, 8 Milliarden Euro aus ihren Finanzreserven verwendeten und die Versicherten als Folge der Corona-Pandemie weniger Leistungen in Anspruch genommen haben.

Die Krankenkassen erwarten bei einer Abschwächung der Corona-Pandemie im kommenden Jahr das Nachholen bislang aufgeschobener Gesundheitsleistungen. Zudem waren die Leistungsgesetze im Gesundheitswesen in der in wenigen Wochen zu Ende gehenden Legislaturperiode mit einem deutlichen Kostenanstieg verbunden.
Sofern der Gesundheitsfonds, aus dem die Krankenkassen die Mittel erhalten, die sie für die Finanzierung der Leistungen ihrer Versicherten benötigen, für das kommende Jahr nicht weiter aufgestockt wird, drohen bei fast allen Krankenkassen drastische Erhöhungen der Zusatzbeitragssätze.

Bettina am Orde und Heinz-Günter Held wiesen in dem Gespräch mit Axel Schäfer und Jörg Laftsidis darauf hin, dass auch die Finanzreserven der Krankenversicherung KNAPPSCHAFT – wie bei den anderen gesetzlichen Krankenkassen – soweit aufgebraucht sind, dass sie nicht mehr zur Stabilisierung des Beitragssatzes beisteuern können. „Erhöhungen des Beitragssatzes auf breiter Front werden unvermeidlich sein, wenn die Bundesregierung ihre Absicht beibehält, den weiteren Zuschuss zum Gesundheitsfonds 2022 auf lediglich 7 Milliarden Euro zu begrenzen“, erklärte Bettina am Orde.

Im Jahr 2021 rechnet die KNAPPSCHAFT für ihre rund 1,5 Millionen Versicherten mit Ausgaben von mehr als 8,1 Milliarden Euro.
Weitere Themen des Treffens waren unter anderem die Auswirkungen des Hochwassers auf Gebäude der KBS, insbesondere die Reha-Klinik in Bad Neuenahr sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Bezug auf die Etablierung innovativer Arbeitsprozesse durch zunehmende Digitalisierung und Homeoffice-Regelungen.

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