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Klinikum Westfalen erklärt den Klimaschutz zum Unternehmensziel

- und 3.000 Beschäftigte machen mit

Klinikum Westfalen - Knappschaftskrankenhaus Dortmund am 9. Juni 2022

Durch technische Maßnahmen hat der Krankenhaus Verbund seinen CO2-Ausstoß in den vergangenen zwei Jahren im Bereich der Versorgungstechnik bereits um rund 12 Prozent gesenkt.

„Get green – Wir für den Klimaschutz!“, so lautet das Motto unter dem das Klinikum Westfalen den ökologischen Fußabdruck seiner vier Krankenhäuser deutlich senken will. Durch technische Maßnahmen ist es in den zwei vergangenen Jahren bereits gelungen, den jährlichen CO-Ausstoß im Bereich der Versorgungstechnik um rund 12 Prozent bzw. 950 Tonnen CO2 zu reduzieren. Nun sollen weitere Maßnahmen folgen und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen mit.

Hauptgeschäftsführer Stefan Aust

Bis zum Frühjahr 2023 werden alle Abteilungen eine eigene Klimaschutzmaßnahme entwickeln und umsetzen. Am Ende wird die Klimaschutzbeauftragte des Klinikums Westfalen Monique Moch-Lasok jeden einzelnen Beitrag bewerten und eine CO2-Bilanz erstellen, die im Rahmen eines Umwelttages vorgestellt werden soll. „So können unsere 3.000 Beschäftigten, aber auch interessierte Patienten und Besucher sehen, welche Fortschritte wir machen“, erklärt Hauptgeschäftsführer Stefan Aust, der den Klimaschutz zum Unternehmensziel erklärt hat.

Ziel ist es, den ökologischen Fußabdruck des Klinikverbundes deutlich zu verkleinern. Immerhin produziert das Klinikum Westfalen an seinen vier Standorten, den Knappschaftskrankenhäusern Dortmund und Lütgendortmund sowie dem Hellmig-Krankenhaus und der Klinik am Park Lünen allein im Bereich der Energieversorgung jährlich noch 8.059,60 Tonnen CO2 und steht damit keineswegs allein da. Deutschlandweit verbraucht jedes einzelne Krankenhausbett genauso viel Energie wie vier Einfamilienhäuser.

Durch pfiffige Ideen und gemeinsamen Anstrengungen will das Klinikum Westfalen diese Bilanz nun deutlich verändern – ohne dass die Sicherheit und der Komfort im Krankenhaus darunter leiden. „An Ideen mangelt es nicht“, berichtet Klimamanagerin Monique Moch-Lasok, die den einzelnen Abteilungen beratend zur Seite steht und die Projekte begleitet.

Waren die bisherigen Einsparungen von rund 950 Tonnen CO2 durch entscheidende Veränderungen in der Haustechnik möglich, so geht es nun auch um kleinere Maßnahmen und um andere  Bereiche: „In der Pflege, bei der Medizintechnik aber auch in den Büros, unserer Küche und der Abfallwirtschaft gibt es noch viele Einsparpotentiale – und wer könnte die besser entdecken, als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die tagtäglich in diesen Bereichen arbeiten?“, erklärt Hauptgeschäftsführer Stefan Aust, warum er den Klimaschutz im Klinikum Westfalen als große, verbindende Gemeinschaftsaufgabe sieht.

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