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Herausragende Behandlungsqualität bestätigt: Referenzzentrum für Minimalinvasive Chirurgie des St. Anna Hospital Herne

St. Elisabeth Gruppe GmbH am 12. Februar 2024

Herne, 12.02.2024. Grund zur Freude: Die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) hat die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des St. Anna Hospital Herne nun als Referenzzentrum für Minimalinvasive Chirurgie zertifiziert. Damit bestätigt sie deren gute Behandlungsqualität bei einem breiten Spektrum an Operationen. Die Zertifizierung gilt bis Ende 2026.

Minimalinvasive Operationen kommen mit nur kleinen Schnitten aus. Somit hat der Patient im Anschluss nicht nur kleinere Narben, sondern auch eine kürzere Genesungszeit und eine bessere Wundheilung. Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des St. Anna Hospital Herne bietet ein breites Spektrum an Operationen an – von der Bauchspeicheldrüsenentfernung bis hin zu tiefen Rektumeingriffen. Wenn möglich, führt das Team alle Behandlungen minimalinvasiv durch. „Dafür haben wir nun die Zertifizierung als Referenzzentrum für Minimalinvasive Chirurgie erhalten“, freut sich Dr. Nurettin Albayrak, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie.

Vorreiter in der minimalinvasiven Hernien- und Speiseröhrenchirurgie

Dr. Nurettin Albayrak, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des St. Anna Hospital Herne, freut sich über die Zertifizierung als Referenzzentrum für Minimalinvasive Chirurgie.

Schwerpunkte der Klinik liegen insbesondere auf der Hernien- und Speiseröhrenchirurgie. Hernien sind Weichteilbrüche in der Bauchwand oder im Zwerchfell. Es gibt unterschiedliche Arten, wie etwa Leistenbrüche oder Nabelhernien. Zum Schließen der Bruchpforte werden meist spezielle Kunststoffnetze verwendet. Ein innovatives Verfahren zur Operation von Hernien – die sogenannte LEESS-Technik, mit der sich auch große Hernien minimalinvasiv operieren lassen – wurde sogar im St. Anna Hospital Herne entwickelt. Zwerchfellhernien können ein Grund für die Refluxkrankheit sein, bei der Magensaft in die Speiseröhre fließt und zu Sodbrennen führt. Durch eine Operation kann die Lücke im Zwerchfell wieder geschlossen werden.

Im Bereich der Speiseröhre ist die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie auch in der Behandlung von Speiseröhrenkrebs sehr erfahren. Die komplexe, mehrstündige Operation führen Dr. Nurettin Albayrak und sein Team bereits seit über 14 Jahren standardmäßig minimalinvasiv durch – auch schon als die offene Methode noch deutschlandweit Standard war.

Technische Unterstützung: Noch schonendere Eingriffe mit dem OP-Roboter

Zudem führt das chirurgische Team robotisch assistierte minimalinvasive Operationen durch. Diese finden im Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, das ebenfalls zur St. Elisabeth Gruppe gehört, statt. Mit Unterstützung des OP-Roboters ist ein noch präziseres Arbeiten im Bauchraum möglich.

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