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Neue Mentorinnen für Brustkrebspatientinnen ausgebildet

Evang. Kliniken Essen-Mitte am 24. Juni 2026

An den Evang. Kliniken Essen-Mitte begleiten in einem besonderen Programm ehemalige Brustkrebs-Patientinnen ehrenamtlich Frauen, die neu an Brustkrebs erkrankt sind. Ziel ist es, Betroffene auf ihrem Heilungsweg noch individueller und nachhaltiger zu unterstützen. Im bereits dritten Lehrgang haben jetzt 13 neue Mentorinnen ihre mehrmonatige Qualifizierung erfolgreich abgeschlossen.  Sie kommen künftig in einem Tandem mit Brustkrebs-Patientinnen der Klinik für Frauenheilkunde/Brustzentrum von Direktor Prof. Dr. Sherko Kümmel zum Einsatz.

„Es handelt sich um reflektierte Persönlichkeiten, die mit professioneller Distanz unterstützen – stets orientiert an den Bedürfnissen der Patientin“, erklärt Susanne du Bois, Initiatorin und Koordinatorin des Mentorinnen-Programms. „Frauen, die ihre Erkrankung bewältigt haben, können eine unschätzbare Hilfe sein. Sie kennen Abläufe, Ängste und Herausforderungen aus eigener Erfahrung, beantworten Fragen und schenken Zuversicht. Zudem sind sie mit den Strukturen unserer Klinik vertraut und können Orientierung geben“, sagt Prof. Dr. Sherko Kümmel, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde/Brustzentrum.

Die Mentorinnen bieten einen niederschwelligen, unkomplizierten Zugang als persönliche Begleitung. Sie sind zwischen 26 und 73 Jahre alt und haben eine fundierte Qualifizierung abgeschlossen. Inzwischen gibt es 32 ausgebildete Mentorinnen an den Evang. Kliniken Essen-Mitte. Das Mentoring-Projekt wird von der Brost-Stiftung gefördert.

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