Protestaktion der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen zum GKV-Stabilisierungsgesetz
Das Klinikum Dortmund beteiligt sich am heutigen Protesttag der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen. Unter dem Motto „Kein Geld. Keine Versorgung.“ machen die Kliniken gemeinsam auf die weiterhin angespannte wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser aufmerksam.
Steigende Personal-, Energie- und Sachkosten bei gleichzeitig unzureichender Finanzierung gefährden zunehmend die medizinische Versorgung. Als Krankenhaus der Maximalversorgung trägt das Klinikum Dortmund eine besondere Verantwortung für die Gesundheitsversorgung der Menschen in der Stadt sowie der Region. Um diese Versorgung auch künftig auf hohem Niveau sicherstellen zu können, sind verlässliche und auskömmliche Finanzierungsstrukturen erforderlich.
Im Rahmen der Protestaktion ist der Haupteingang des Klinikums am 12.06. von 11:00 bis 13:00 Uhr symbolisch abgesperrt. Mit dieser Aktion soll verdeutlicht werden, welche Folgen eine dauerhaft unzureichende Finanzierung für die stationäre Versorgung haben kann. Die symbolische Absperrung ist Teil einer landesweiten Aktion der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen und richtet sich an Politik und Öffentlichkeit.
Die Versorgung der Patientinnen und Patienten ist während der Aktion uneingeschränkt sichergestellt. Mit der Beteiligung an der Initiative der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen fordert die Geschäftsführung die politisch Verantwortlichen auf, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abzufedern und die Zukunft der Krankenhausversorgung zu sichern.
„Es hat schon viele Gesetzgebungsverfahren gegeben, aber dieses vom Bundesgesundheitsministerium vorgelegte Sparpaket für die Kliniken in Deutschland wird die Versorgungslage ab 2027 so stark verschlechtern, dass
zwingend Einfluss auf die Anpassung der Gesetzgebung genommen werden muss,“ so Peter Hutmacher, Kaufmännischer Geschäftsführer der Klinikum Dortmund gGmbH.