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25 Mai

4. Fachtagung „Familiengesundheit im Lebensverlauf“

Freitag, 25. Mai 2018, 09:00 bis 16:00 von Universität Witten/Herdecke

Das Forschungskolleg „FamiLe“ aus Witten und Osnabrück richtet am 25. Mai 2018 eine Fachtagung aus.

Familien haben eine hohe Bedeutung für die Gesundheit ihrer Mitglieder. Über die in Familien stattfindenden Alltagsrituale, Diskussionen und Aushandlungsprozesse ist jedoch nur wenig bekannt, da sie in der Regel im privaten Umfeld stattfinden. Insbesondere aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen und der Erweiterung traditioneller Familienkonstellationen durch neue Familienformen, muss der Blick auf die Auswirkungen dieser Veränderungen für die Sorgearbeit in der Familie gerichtet werden.

Darum richtet das kooperative Forschungskolleg „FamiLe“, an denen die Universität Witten/Herdecke und die Hochschule Osnabrück beteiligt sind, am 25. Mai 2018 von 9 bis 16 Uhr eine Fachtagung (https://www.hs-osnabrueck.de/de/forschungskolleg-famile/fachtagung-2018/) an der Hochschule Osnabrück/Campus Westerberg  aus.

Vor allem bei der Aufrechterhaltung von Gesundheit oder der Bewältigung von (chronischer) Krankheit und Pflegebedürftigkeit stellen Familien eine wichtige Quelle sozialer Unterstützung für ihre Mitglieder dar. Ungünstige Familienkonstellationen, wie die Unvereinbarkeit von individuellen Interessen oder das Fehlen von Ressourcen, können Familien auch zu einem Risiko für die Gesundheit der Familienmitglieder machen. Während diese Rolle von Familien in der Politik durchaus Berücksichtigung findet, weiß man nur wenig darüber, wie dieser Beitrag von Sorgeaufgaben durch (staatliche) familienunterstützende Angebote flankiert werden kann.

Die Ergebnisse des kooperativen Forschungskollegs „FamiLe“ werden auf der Fachtagung präsentiert und mit der Fachöffentlichkeit debattiert. Das Programm in Auszügen:

09.50 Uhr Die Bedeutung der Familie für Pflege- und Hebammenwissenschaft am Beispiel des Akut-Krankenhauses, Rahel Naef

10.20 Uhr Pflege- und Hebammenwissenschaft in den Lebensphasen, Friederike zu Sayn-Wittgenstein

10.40 Uhr Wohlbefinden in der frühen Elternzeit, Claudia Hellmers

11.30 Uhr Bewältigungshandeln – das Streben nach Normalität, Wilfried Schnepp

14.00 Uhr Familienorientierte Forschung – methodische Herausforderungen, Sabine Metzing

16.00 Uhr Familiengesundheit im Lebensverlauf als Thema der Pflege- und Hebammenwissenschaft, Andreas Büscher

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