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29 Okt

Rheumazentrum Ruhrgebiet lädt zur 198. Fortbildungsveranstaltung

Dienstag, 29. Oktober 2019, 17:30 von St. Elisabeth Gruppe GmbH

Am Dienstag, den 29.10.2019 lädt Prof. Dr. Jürgen Braun, Ärztlicher Direktor des Rheumazentrum Ruhrgebiet, zur 198. Fortbildungsveranstaltung ein. Im Fokus stehen Vorträge zu entzündlich-rheumatischen Erkrankungen wie Lupus und Myositiden.

Zum Auftakt der Fachveranstaltung präsentieren die Oberärzte des Rheumazentrum, Dr. Ioana Andreica und David Kiefer, Fallberichte über die amyopathische Dermatomyositis. Hierbei handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung der Haut in Verbindung mit anderen Organen wie vor allem der Lunge. Zu den Symptomen zählen Hautrötungen z. B. im Halsbereich und über den MCP-Gelenken. Die Referenten erklären die notwendige Diagnostik und stellen spezifische Behandlungsmöglichkeiten vor.

Anschließend gibt Prof. Dr. Jürgen Braun einen Überblick über die Myositis. Die Myositis ist der Oberbegriff für Entzündungen der Muskulatur mit meist unbekannter Ursache. Eines der Hauptsymptome ist die Muskelschwäche im Rumpfbereich sowie in den Armen und Beinen, die zu Kraftverlust und Bewegungseinschränkungen führt. Die Erkrankung ist nicht heilbar, aber die Symptome lassen sich mit Immunsuppressiva, einschließlich Kortison, Immunglobulinen und Biologika behandeln. Ziel ist es, einen bleibenden Kraftverlust zu vermeiden und die Entzündung langfristig zu unterdrücken.
Prof. Dr. Matthias Schneider, Klinikdirektor des Universitätsklinikum Düsseldorf, referiert über aktuelle Erkenntnisse zu der Autoimmunerkrankung Lupus. Charakteristisch für die Erkrankung ist die unkontrollierte Produktion von Autoantikörpern, die sich gegen körpereigene Strukturen richten. Daraus resultieren schmerzhafte Entzündungen, die oftmals Haut, Gelenke und Muskeln, aber auch Lunge und Herz betreffen können. Je nach Schwere des Krankheitsbildes kommen verschiedene Medikamente zum Einsatz, deren Wirkungsweise im Rahmen der Fortbildung näher erläutert wird.

Rheumatische Erkrankungen können auch das periphere und zentrale Nervensystem befallen, Nervenzellen schädigen und neurologische Beschwerden verursachen. In schweren Fällen kann es zu Lähmungen, Schlaganfällen oder Sehstörungen kommen. Vor diesem Hintergrund stellt der Oberarzt David Kiefer verschiedene rheumatische Erkrankungen, deren Folgen für das Nervensystem sowie aktuelle Behandlungsmöglichkeiten vor.

Die Veranstaltung richtet sich an medizinisches Fachpublikum und beginnt um 17.30 Uhr im Vortragsraum des Rheumazentrums in der Claudiusstr. 45, 44649 Herne. Weitere Informationen und Anmeldung unter 0 23 25 – 592 – 131.

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