Symposium: Psychiatrische Behandlung mit Psychedelika – Über Risiken und (Neben-)Wirkung
Wissenschaftler diskutieren das Potenzial veränderter Bewusstseinszustände bei psychischen Erkrankungen
Machen Psychedelika nicht abhängig? Was haben sie in der Behandlung von psychisch erkrankten Menschen zu suchen? Welche Perspektiven bieten sie, und welche Gefahren verbergen sich hinter bewusstseinsverändernden Substanzen? Mit diesen und ähnlichen Fragen befasst sich ein Symposium am 23. September 2026, von 15 Uhr bis 18 Uhr im LWL-Universitätsklinikum Bochum. Unter Leitung von Prof. Dr. Georg Juckel, Ärztlicher Direktor des LWL-Universitätsklinikums Bochum, referieren und diskutieren namhafte Wissenschaftler verschiedener deutscher Universitäten zum Thema: Psychiatrische Behandlung mit Psychedelika.
Der therapeutische Einsatz von Psychedelika ist in Deutschland noch verboten. Zu Studien und Einsatzmöglichkeiten von Psychedelika in der Psychiatrie wird Prof. Dr. Dr. Uwe Herwig vom Zentrum für Psychiatrie Reichenau vortragen. Dr. Tomislav Majic, Charité Berlin, forscht zu therapeutischen Potenzialen und Risiken von Psychedelika und wird hierüber berichten. Der Bochumer Wissenschaftler Prof. Martin Brüne, LWL-Universitätsklinikum Bochum, referiert über einen außergewöhnlichen Fall bei der Behandlung mit Ketamin, und Dr. David Kiefner, LWL-Universitätsklinikum Bochum, befasst sich in seinem Vortrag mit den Stimmungseffekten von LSD.
Interessierte können sich noch bis zum 11. September 2026 anmelden.
E-Mail: forschungundlehre@lwl.org
Telefon 0234 5077-1321