Wir können Gesundheit

Projekte

Im Verbund des MedEcon Ruhr e.V. gibt es ein reichhaltiges und vielfältiges Spektrum an innovativen Projekten und Netzwerken, das von der medizinischen Forschung über medizintechnische Entwicklungen und Veränderungen der Krankenhausorganisation bis hin zu regionalen Versorgungsnetzwerken und wegweisenden Lösungen im wohnortnahen Gesundheitsmanagement reicht.

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl jener Projekte und Netzwerke, in denen sich MedEcon Ruhr unmittelbar – je nachdem initiierend, begleitend, koordinierend und/oder betreibend – engagiert. Darüberhinaus können Sie sich eine Referenzliste herunterladen, in der alle Projekte aufgelistet sind, an denen die MedEcon Ruhr GmbH im Rahmen ihrer geschäftlichen Tätigkeit beteiligt war oder ist.

Unsere Projekte

  • FALKO.NRW – Falldatenkommunikation in interoperablen Netzwerken
  • Regionales Innovationsnetzwerk Kinder- und Jugendgesundheit (RIN)
  • Multiple-Sklerose-Netzwerk für Kinder und Jugendliche in NRW
  • NIKI – Neue Volkskrankheiten im Kindes- und Jugendalter
  • Westdeutscher Teleradiologieverbund
  • Innovationsplattform Nutzerorientiertes Hospital Engineering NRW
  • Ruhrgebiet gegen den Schlaganfall
  • SepsisDataNet.NRW - digitalisierte Marker für die Sepsistherapie
  • Train2Hear – Teletherapie bei Hörstörungen
  • Avatar - audiovisuelle Assistenz bei Sprachstörungen
  • TELL US! - telemedizinische Supportstrukturen für psychisch Kranke
  • MITSicherheit.NRW - Cybersicherheit in der Gesundheitswirtschaft
  • Connect EL - smartreha - Digitalisierung von Rehabilitationsketten
  • GerNe Digital - geriatrisches Netz und sektorübergreifende Versorgung

Das Projekt FALKO.NRW steht für „Medizinische Falldatenkommunikation in interoperablen Netzwerken“ und entwickelt seit dem Frühjahr 2016 in einem von MedEcon Ruhr geführten Konsortium Lösungen für eine einrichtungs- und sektorenübergreifende Falldatenkommunikation. Dem Konsortium gehören mit dem Katholischen Klinikum, dem Bergmannsheil und dem Knappschaftskrankenhaus in Bochum sowie dem Marien-Hospital Herne vier Krankenhäuser der Ruhr-Universität Bochum als klinische Kernpartner, ein breites Spektrum aus der nordrhein-westfälischen eHealth-Wirtschaft (RZV, Visus, CompuGroup, DMI, Healthcare IT Solutions) und verschiedene wissenschaftlich unterstützende Einrichtungen an-

Das Projekt nutzt die etablierte Plattform des Westdeutschen Teleradiologieverbundes, indem es die Bilddatenkommunikation systematisch zu einer Kommunikation ganzer Fallakten erweitert. Prototypisch findet dieser Entwicklungsprozess anhand konkreter Versorgungsszenarien u.a. in der Verbindung von Unfallchirurgie und Geriatrie, von Herzchirurgie und Kardiologie und in der Onkologie statt. Das Projekt wird vom Land NRW und der EU gefördert.

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GesundAufwachsen-Logo-kl„Kinder- und Jugendgesundheit durch erfolgreiches Präventionsmanagement“

Vom April 2014 bis Ende 2017 unterstützte das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung (heute Ministerium für Kultur und Wissenschaft) des Landes NRW  ein regionales Innovationsnetzwerk (RIN), das sich mit der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen befasste und Innovationen für ein erfolgreiches Präventionsmanagement beförderte. Die Federführung lag bei MedEcon Ruhr – im Zusammenwirken mit Einrichtungen und Professionen aus dem gesamten Gesundheits- und Sozialwesen des Ruhrgebietes. Das RIN stand in enger Verbindung mit der regionalen Initiative „Gesund aufwachsen im Revier“ und wird heute im Rahmen dieser Initiative fortgeführt.

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Auf Grund der Seltenheit von Multipler Sklerose (MS) im Kindes- und Jugendalter ist die Behandlung für die Betroffenen und ihre Familien oft mit vielen Schwierigkeiten verbunden. In Deutschland gibt es lediglich ein Zentrum für Kinder und Jugendliche in Göttingen. Initiiert durch den NRW-Landesverband der Deutschen Gesellschaft für Multiple Sklerose (DMSG) und koordiniert von MedEcon Ruhr, hat sich seit Mitte 2014 ein Verbund formiert, der professionalisierte Strukturen für die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit MS an Rhein und Ruhr schaffen möchte, in deren Mittelpunkt die medizinische, soziale und psychologische Betreuung steht. Die Hertie-Stiftung leistete zunächst eine Anschubförderung für die Verbund- und Konzeptentwicklung. Gegenwärtig unterstützt die DMSG NRW den Verbund auch finanziell.
Wichtige Meilensteine waren die Erarbeitung einer Kooperationsvereinbarung zur Festlegung von Qualitätsstandards, die konkrete Verknüpfung von medizinischer Behandlung und psychosozialen Hilfsangeboten, die Verbesserung der Transition in die Erwachsenenmedizin, die Bereitstellung von regionalen Ansprechpartnern und das Wissensmanagement pädiatrischer MS durch Kooperation mit dem MS-Register des DMSG-Bundesverbandes.

Derzeit besteht der Verbund aus verschiedenen Abteilungen von sieben Krankenhäusern an Rhein und Ruhr, dem Berufsverband Deutscher Neurologen, der DMSG und einer neu gegründeten Kinder- und Jugend-MS-Selbsthilfegruppe.

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niki-logo

Adipositas, ADHS und Allergien sind zu typischen Volkskrankheiten im Kindes- und Jugendalter geworden, die allzuhäufig auch den weiteren Lebensweg beeinträchtigen. Nicht selten erkranken Kinder an mehr als einer dieser Erkrankungen. Das Forschungsprojekt NIKI („Neue Volkserkrankungen im Kindes- und Jugendalter“) befasste sich deshalb mit Wechselwirkungen und Zusammenhänge zwischen diesen drei Erkrankungen (bei Allergien mit Schwerpunkt Asthma) – insbesondere über eine systematische Auswertung der wissenschaftlichen Literatur und die Durchführung einer eigenen Studie mit Kindern und Jugendlichen. Die hierbei gewonnen Erkenntnisse über Risiko- und Schutzfaktoren lieferten wichtige Hinweise für weiterführende Studien und neue Behandlungs- und Präventionsansätze.
Das Vorhaben wurde im Zeitraum vom Oktober 2013 bis Februar 2017 mit Förderung vom Ministerium für Wissenschaft, Innovation und Forschung (heute Ministerium für Kultur und Wissenschaft) des Landes NRW in einem MedEcon-koordinierten Verbund von pädiatrischen und kinder- und jugendpsychiatrischen Kliniken des Ruhrgebietes durchgeführt

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logo_header_rightSeit Anfang 2012 befindet sich der Westdeutsche Teleradiologieverbund (vormals: Teleradiologieverbund Ruhr) unter dem Dach der MedEconTelemedizin GmbH im Regelbetrieb. Auf einer herstellerunabhängigen und standardkonformen Plattform (auf Basis DICOM E-MAIL) können die Teilnehmer komfortabel, schnell und sicher Bilder miteinander austauschen. Dies verbessert die medizinische Versorgung der Patienten und schafft zudem ökonomische Mehrwerte bei den Nutzern.

In vielen Fällen führt die Nutzung der Möglichkeiten im Westdeutschen Teleradiologieverbund zu zeitlichen Einsparungen und zum Teil deutlichen Kostenreduktionen beim Bilddatenversand. Darüber hinaus ist er eine Basis, um neue Kooperationspartner im Verbund zu finden und hierdurch das Feld der eigenen Möglichkeiten zu erweitern.

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Leitmarkt.Gesundheit.NRW

Ziel ist es, unter Einbeziehung von Expertinnen und Experten, die Bedarfe im Bereich der Technik und IT im Krankenhaus aus der Sicht der Nutzergruppen sowie Patientinnen und Patienten zu benennen und gemeinsam Optimierungsvorschläge zu erarbeiten oder neue Lösungen anzuschieben.

  • Was heißt eigentlich „Nutzerorientierung“ konkret?
  • Wie schaffe ich Akzeptanz für technische Innovationen?
  • Welche „Best Practices“ gibt es in NRW?
  • Welche Partner aus Versorgung, Wissenschaft und Industrie stehen für innovative Entwicklungen zur Verfügung?
  • Wie sieht Technik im Krankenhaus in der Zukunft aus?

Dazu wurden u.a. verschiedene Symposien durchgeführt.

logo-netzwerk-schlaganfallDas Netzwerk Schlaganfall – Die Neurologischen Kliniken im Ruhrgebiet ist der Zusammenschluss der 27 Neurologischen Kliniken des Ruhrgebietes. Alle verfügen über eine so genannte Stroke Unit, eine spezialisierte Abteilung für die Behandlung von Schlaganfallpatienten. Ziele sind eine möglichst umfassende und breitflächige Aufklärung der Bevölkerung, eine stetige Optimierung der Einweisungsstrukturen und die optimale Versorgung von Schlaganfallpatienten in den neurologischen Stroke Units.

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Digitalisierte Mustererkennung für die personalisierte Behandlung von Sepsis-Patienten

Bundesweit erkranken jedes Jahr rund 280.000 Menschen an einer Sepsis, so die Angaben der „Sepsis Stiftung“. Ein Drittel bis die Hälfte der Patienten stirbt daran. Damit ist eine Blutvergiftung die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Eine Sepsis entsteht, wenn eine körpereigene Abwehrreaktion gegen eine Infektion plötzlich das eigene Gewebe schädigt und beginnt, die Organe des Körpers anzugreifen. Wird eine Sepsis nicht schnell erkannt und sofort behandelt, kann sie zu Schock, Multiorganversagen und Tod führen. Die zügige Einleitung zeitkritischer Behandlungsmaßnahmen, insbesondere Antibiotika, intravenöse Flüssigkeitsgabe und gezielte Behandlung zur Instandhaltung des Blutkreislaufs, können das Sterberisiko halbieren.
Das zentrale und im Mittelpunkt des Projektes stehende Problem besteht darin, dass die zeitliche Abfolge und die Stärke der inflammatorischen (entzündlich) und anti-inflammatorischen (nicht-entzündlich) Antwort auf eine entsprechende Behandlung höchst individuell ausfallen, alle Patienten mit einer Sepsis aber im Grunde gleich behandelt werden, und zwar symptomatisch. Biomarker oder klinische Testverfahren, die dieses komplexe immunologische Syndrom gut charakterisieren, existieren nicht, sodass derzeit noch keine individuelle Therapie möglich ist.
Das „SepsisDataNet.NRW“ wurde vor diesem Hintergrund ins Leben gerufen, um in den nächsten drei Jahren folgenden Aufgaben nachzugehen:
• Erhebung großer Datenmengen durch Digitalisierung und Vernetzung von Universitätskliniken und Aufbau einer Biobank
• systembiologische Generierung von Datenmustern (Biomarker) als Basis für einen personalisierten Sepsistest, der Aussagen zum Immunstatus des Patienten geben kann
• Entwicklung eines Decision Support Moduls zur personalisierten Behandlungsunterstützung
Hiermit beschäftigt sich das Konsortium unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Adamzik, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum. Es umfasst eine Vielzahl von weiteren Kliniken, industrielle Partner (darunter die Bochumer Kairos GmbH) und das Medizinische Proteomcenter der Ruhr-Universität Bochum. MedEcon Ruhr ist mit der Projektkoordination beauftragt. Unterstützt wird das Projekt vom Land Nordrhein-Westfalen mit einer Förderung von 2,6 Millionen €.

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Das vom Land NRW und der EU geförderten Vorhaben hat die individualisierte und alltagsnahe Hör- und Sprachrehabilitation von Menschen mit beginnender Schwerhörigkeit und einseitig ertaubten Cochlea-Implantat-Trägern zum Gegenstand. Das konkrete Projektziel besteht in der Entwicklung und Erprobung eines adaptiven teletherapeutischen Hörtrainings. Der hier zugrundeliegende pädagogische Ansatz des adaptiven, d.h. unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Lernumgebungen angepassten Lernens wird mit telemedizinischen Lösungen verknüpft. Im Mittelpunkt steht ein webbasiertes Lernportal, das als Assistenzsystem für derartige Lernprozesse fungiert.

Das Vorhaben ist mit einem übergreifend stark profilierten logopädischen Schwerpunkt an der Bochumer Hochschule für Gesundheit verknüpft. Unter Konsortialführung der HSG wirken in dem Vorhaben die HNO-Klinik des Katholischen Klinikums Bochum sowie die Unternehmen Kampmann Hörsysteme (Bochum) und q2web GmbH (Düsseldorf) zusammen. Die MedEcon Ruhr GmbH ist im Auftrag projektunterstützend tätig.

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Das vom Land NRW und der EU geförderte Vorhaben steht mit seiner Abkürzung für ein „audiovisuelles individualisiertes Assistenzsystem als Therapieunterstützung bei kindlichen phonetisch-phonologischen Artikulationsstörungen“. Ausgangspunkt ist der Bedarf an intensiven und nachhaltigen Übungsprogrammen, die optimalerweise im häuslichen Umfeld von betroffenen Kindern zu realisieren sind. Hierfür soll ein kindgerechtes technisches Assistenzsystem entwickelt werden, das Therapieübungen bewertet und durch ein individuelles audiovisuelles Feedback unterstützt.

Unter Konsortialführung der Fachhochschule Dortmund haben sich hierfür die Bochumer Hochschule für Gesundheit und das Institut für Kommunikationsakustik der Ruhr-Universität Bochum sowie die Phoenix Software GmbH (Bonn) und die PuckPresse GmbH (Köln) zusammengetan. Die MedEcon Ruhr GmbH ist im Auftrag projektunterstützend tätig.

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Das vom Land NRW und der EU geförderte Projektvorhaben TELL US! verfolgt das Ziel, eine App-gestützte telemedizinische Kommunikation im Dreieck zwischen psychiatrischen Kliniken, psychotherapeutischen Praxen und Patienten zu entwickeln. Frappierende Engpässe in der ambulanten Versorgung haben den Anstoß für dieses Vorhaben gegeben, dasl den Patienten einen Verbleib im sozialen Umfeld und therapeutische Akutintervention bei knappen Ressourcen ermöglichen soll. Die telemedizinischen Supportstrukturen erlauben es, über eine App mit den Behandlern zu kommunizieren (Chat, Mail, Videotelefonie), eigene Dokumentationen zu führen (z.B. Stimmungstagebücher) oder psychoedukative Einheiten zu nutzen.
Das Konsortium wird vom Forschungsinstitut für seelische Gesundheit des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) geführt. Das Institut ist Teil der Ruhr-Universität Bochum und an psychiatrischen LWL-Universitätsklinik in Bochum angesiedelt. Weitere Partner sind das Dortmunder Institut für Sicherheit und Datenschutz im Gesundheitswesen (ISDSG), die Düsseldorfer webPrax GmbH und die MedEcon Ruhr GmbH. Die Techniker Krankenkasse in NRW ist als unterstützende Einrichtung eingebunden.

In Krankenhäusern und anderen Versorgungseinrichtungen wachsen Medizintechnik und IT immer mehr in Medizin-IT-Systemen (MITS) zusammen. Sie sind in zunehmendem Maße Cyberattacken mit hohen „epidemischen“ Risiken ausgesetzt. Aussagekräftige Verwundbarkeitsscans sind im laufenden Betrieb derzeit noch nicht möglich. Der regulatorisch von KRITIS und DSGVO geforderte Stand der Sicherheitstechnik ist noch nicht realisiert.

Das vom Land NRW und der EU geförderte Vorhaben will das MITS-Sicherheitslevel im Gesundheitswesen systematisch erhöhen, indem es medizinische Protokolle als Sicherheitstools für MITS-Hersteller und Krankenhäuser entwickelt und minimalinvasive Verwundbarkeitsscans im laufenden Betrieb ermöglicht. In Verbindung damit soll – zunächst NRW-weit – eine Verwertungsplattform für MIT-Sicherheitsdienstleistungen und –Produkte als innovatives Geschäftsmodell konzipiert werden.

Die Konsortialführung liegt bei der MedEcon Ruhr GmbH. Technisch-industrielle Hauptpartner sind die G Data Advanced Analytics GmbH und die Visus Health IT GmbH (beide Bochum), assoziiert auch die Unternehmen i:Solutions (Bochum) und DMI (Münster/Essen). Wissenschaftlich verbunden sind IT-Sicherheitsforschung der Ruhr-Universität Bochum und die FH Münster. Aus der Gesundheitsversorgung sind der Radiologieverbund radprax als unmittelbarer und elf Krankenhäuser sowie die Krankenhausgesellschaft NRW als assoziierte Partner beteiligt.

Die Digitalisierung von Rehabilitationsleistungen ist das Thema des in den Startlöchern stehenden Vorhabens, das im Rahmen von „Umbau 21 – Smart Region“, der Initiative zur Digitalisierung in der Emscher-Lippe-Region, vom Land NRW gefördert wird. Ausgangspunkte sind die eklatanten Schwächen in der digitalen Vernetzung rehabilitativer Versorgungsketten und in der Nutzung der Telemedizin für sektorübergreifende Kooperation und die Individualisierung von Reha-Angeboten. Die wichtigsten Ziele des Projektes bestehen dementsprechend in der Entwicklung von telemedizinischen Angeboten in der Rehabilitation (Kardiologie, COPD, Schlaganfallfolgen) sowie von einrichtungsübergreifender elektronischen Gesundheitsakten anhand definierter Use Cases.

Die Federführung liegt an der Westfälischen Hochschule beim Institut Arbeit und Technik. Das Bottroper Knappschaftskrankenhaus und weitere Versorgungsdienstleister sind an dem Vorhaben beteiligt, in das auch die MedEcon Ruhr GmbH – insbesondere mit Blick auf die eHealth-Komponenten – eingebunden ist.

Das „Geriatrisches Netz Digital“ will „Dortmunds sektorübergreifende Versorgung mit Transparenz und Patientensicherheit in der geriatrischen Pflege“ entwickeln und umsetzen. Die adressierte Probleme liegen im Fehlen einer durchgängigen, d.h. Krankenhaus, Pflegeheim, Praxen und die Patienten selbst einbeziehenden Pflegedokumentation, in einem bestenfalls ansatzweise realisierten digitalen Überleitungsmanagement und einer insgesamt geringen digitalen Vernetzung zwischen stationärem und ambulanten Sektor sowie zwischen Einrichtungen und Patienten.

Dementsprechend bestehen die Entwicklungsziele des vom Land NRW und der EU geförderten Vorhabens in der digitalen Unterstützung der kompletten Behandlungskette, einer technisch-prozessualen Verbindung stationärer Primarsysteme mit quartiersbezogenen Angeboten und der Kombination von elektronischen Fall- und Pflegeakten. Eingebettet wird dies in eine sektor- und akteursübergreifende Vernetzung im Dortmunder Stadtteil Hörde.

Die Konsortialführung liegt beim dort ansässigen Hüttenhospital. Eine wichtige Rolle spielt das Klinikum Dortmund – zusammen mit einer Vielzahl weiterer Versorgungseinrichtungen. Die informationstechnologische Kompetenz wird von der RZV GmbH (Wetter) und der Fachhochschule Dortmund eingebracht. Wissenschaftliche und operative Unterstützung leisten das Gelsenkirchener Institut Arbeit und Technik und die MedEcon Ruhr GmbH.

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