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Lebenserleichterung für schwererkrankte Menschen

Neue palliativmedizinische Behandlung im Alfried Krupp Krankenhaus

am Donnerstag, 22. Dezember 2016

Dr. med. Peter Czyborra, Palliativstation im Alfried Krupp Krankenhaus Essen-Steele, 15.12.2016 — Foto © FRIEDRICH STARK, Arneckestraße 72, 44139 Dortmund, phone +49-231-136240, mobil +49-171-6463061, e-mail: stark.f@t-online.de, www.friedrich-stark.de

Die meisten Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung möchten ihre verbleibenden Lebenstage zu Hause verbringen. Doch eine ambulante palliative Versorgung in vertrauter Umgebung ist aufgrund von akuten Beschwerden wie Atemnot, Übelkeit oder Schmerzen nicht immer möglich. Für diese Patienten bietet das Alfried Krupp Krankenhaus in Steele eine neue palliativmedizinische Komplexbehandlung an.

„Wir lindern akute Schmerzen und andere Beschwerden, um den Patienten wieder ein erträgliches Leben zu Hause zu ermöglichen. Dabei stimmen wir uns eng mit den Hausärzten ab. Wir stehen auch den Angehörigen bei seelischen und sozialen Problemen zur Seite“, erklärt Oberarzt Dr. med. Peter Czyborra, Onkologe und Palliativmediziner im Alfried Krupp Krankenhaus.

Im Mittelpunkt der Behandlung stehen die individuellen Wünsche und Bedürfnisse des erkrankten Menschen. Allein darauf wird die medizinische und pflegerische Versorgung, die psychologische Betreuung sowie Physio- und Kunsttherapie ausgerichtet. Alle Patienten werden durch ein Team aus Fachärzten, Pflegefachkräften, Psychologen, Physiotherapeuten, Seelsorgern und Sozialarbeitern umfassend betreut.

Die palliativmedizinische Komplexbehandlung wird zunächst mit vier Betten starten. Die dafür vorgesehenen Patientenzimmer sind mit Unterstützung des Vereins der Freunde und Förderer Hospiz Steele renoviert und bedarfsgerecht neu eingerichtet worden. Sie ergänzen die ambulante und stationäre Betreuung des Hospiz Essen-Steele.

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