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Neues Video-Laryngoskop für die Anästhesie im St. Bernhard-Hospital

ARIES-Förderverein sorgt für den richtigen Blick

am Donnerstag, 2. März 2017

Das Team um Chefarzt Dr. Gero Frings freut sich über das neue Videolaryngoskop: Elisa Oosterwind und Martin Jacobs trainieren das Handling am Übungsphantom.


Das Team um Chefarzt Dr. Gero Frings freut sich über das neue Videolaryngoskop: Elisa Oosterwind und Martin Jacobs trainieren das Handling am Übungsphantom.

Seit vielen Jahren unterstützt der Förderverein „ARIES“ die Aktivitäten im St. Bernhard-Hospital Kamp-Lintfort und ermöglicht Anschaffungen, die sonst so schnell nicht möglich gewesen wären. In diesem Jahr wurde – gemeinsam mit den Gebrüdern Peter aus Velbert und anderen Spendern – ein Video-Laryngoskop für die Anästhesie gekauft. Dieses Gerät dient zur Betrachtung des Kehlkopfes. Es wird bei Intubationen, also der Sicherstellung der Atmung bei bewusstlosen oder narkotisierten Patienten, eingesetzt. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit dieser Spende die Arbeit der Ärzte und des Pflegepersonals erleichtern können“, erläutert Aries-Vorsitzender Jörg Verfürth die Entscheidung für dieses medizinische Instrument,

Dr. Gero Frings, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Operative Intensiv¬medizin und Akutschmerzdienst freut sich über diese technische Unterstützung. „Wir können mit diesem Gerät direkt den Ort des Interesses betrachten“, führt er aus. „Denn es hat einen festen Spatel, an dessen Spitze sich eine Linse befindet.“ Das Bild wird auf einen Monitor übertragen und kann vom behandelnden Arzt, aber auch vom Assistenzpersonal, betrachtet werden.

Auch für Ärzte, die im St. Bernhard-Hospital eine Fach-Weiterbildung Anästhesie und Intensivpflege absolvieren, und für junge Ärzte, die so besser in der Intubation und Notfall-Versorgung ausgebildet werden können, ist das neue Video-Laryngoskop eine Bereicherung: sie können live sehen, welche Maßnahmen ergriffen werden – und was sie bewirken. Besonders hilfreich ist das neue Gerät bei problematischen Intubationen, denn es vermittelt dem Anästhesisten ein deutlich größeres Bild und erleichtert so seine Aufgabe.

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