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Neubau der Augusta Kliniken Bochum-Mitte fertiggestellt

Neuer Zentral-OP und moderne Stationen

Evangelische Stiftung Augusta am 18.05.21

Das größte Augusta-Bauprojekt der letzten Jahre ist nach ca. vier Jahren Bauzeit beendet: Der 4.000 Quadratmeter große Neubau am Standort Bochum-Mitte findet seinen Abschluss mit der Fertigstellung des neuen OP-Bereichs sowie zwei neuen urologischen Stationen. Fast 17,5 Mio. Euro wurde in geräumige und renovierte Patientenzimmer sowie einen hochmodernen Operationstrakt investiert. „Die neuen Räumlichkeiten bieten unseren Patienten und Beschäftigten nicht nur eine freundliche und moderne Umgebung, sondern verfügen auch über neuste Technik, die unser operatives Angebot erweitert und für höchste Patientensicherheit sorgt “, erklärt Thomas Drathen, Geschäftsführer der Augusta Kliniken Bochum Hattingen.

Innovative Technik vergrößert operatives Angebot

Vier hochmoderne Operationssäle erweitern den Zentral-OP auf aktuell zehn OPs. Insgesamt verfügen die Augusta Kliniken am Standort Bochum-Mitte nun über 23 Operations- und Eingriffssäle. Ein technisches Highlight ist der neue Hybridsaal mit einer der weltweit modernsten Röntgenanalagen für gefäßchirurgische Eingriffe, welche die Augusta Kliniken als dritte Klinik in Deutschland installiert haben. Das Team der Klinik für Gefäßchirurgie unter der Leitung von Chefarzt Dr. Jochen Beyer kann damit komplexeste Eingriffe vornehmen und mit innovativer Bildtechnik sicher durch den Gefäßbaum navigieren.

Durch die zusätzlichen Operationssäle konnte ebenfalls ein zweiter Robotiksaal etabliert werden: „Den chirurgischen Fachabteilungen stehen nun dauerhaft zwei daVinci- Operationsroboter zur Verfügung, sodass wir diese minimal-invasive Operationstechnik noch häufiger einsetzen können“, erklärt Prof. Dr. Burkhard Ubrig, Chefarzt der Klinik für Urologie und Stellv. Ärztlicher Direktor. Neben allgemeinchirurgischen und gynäkologischen Eingriffen können auch zusätzliche urologische Eingriffe mit daVinci- Technik stattfinden. „Ein weiterer Vorteil der neuen OP-Säle ist, dass diese – mit Ausnahme des Hybridsaals – für alle Fachabteilungen optimal eingerichtet sind. Wir sind also wesentlich flexibler, können dadurch zusätzliche Eingriffe durchführen und sind auch bei Notfällen optimal ausgestattet“, so Prof. Ubrig. Am Standort in Bochum-Mitte werden jährlich über 10.000 Operationen durchgeführt.

Hohe Patientensicherheit durch neue Raumplanung und Technik

Der neue Operationsbereich sorgt zudem für höchste Patientensicherheit: Durch die fünf nebeneinander liegenden Einleitungsräume sind die Anästhesisten und Intensivmediziner direkt beieinander. „Es sind somit immer mehrere erfahrene Anästhesisten zur Stelle, die bei Notfällen sofort aushelfen können“, erklärt Prof. Dr. Jan Florian Heuer, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie in Bochum und Hattingen. Auch innerhalb der Operationssäle ist eine weiter verbesserte Überwachung der Patienten etabliert worden: „Wir haben für die Anästhesisten Sichtfenster zwischen den Sälen gebaut, sodass auch hier Notfälle sofort bemerkt werden und schnell geholfen werden kann. Ganz besonders freuen wir uns über die neue Technik und das Einrichten eines Notfallknopfs, der im gesamten Bereich ein Alarmsignal auslöst. Dieses System haben wir neu entwickelt“, so Prof. Heuer. Auch die Beschäftigten freuen sich über den neuen OP-Bereich: große Panoramafenster mit Blick ins Grüne sorgen für viel Tageslicht und einen schönen Ausblick bei der Arbeit. Zudem sind mehrere neue Aufenthaltsräume mit Küchenbereich eingerichtet worden, die für die nötige Stärkung, Austausch, und ruhige Rückzugsmöglichkeiten sorgen.

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