Wir können Gesundheit

Prostatakarzinomzentrum ausgezeichnet

Herausragende Behandlungsqualität wird bestätigt

Klinikum Dortmund gGmbH am 27.09.21

(v.l.n.r.): Nino Harz (Assistenzarzt in der Klinik für Urologie) und Prof. Dr. Michael Truß (Direktor der Klinik für Urologie)

Das Prostatakarzinomzentrum (PCO) des Klinikums Dortmund wurde von der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (DKG) als „International qualifiziertes PCO-Zentrum“ zertifiziert. Grundlage ist die Teilnahme an der „Prostata Cancer Outcomes“-Studie, die nicht nur die Operationszahlen bei Prostata-krebs, sondern auch das subjektive Befinden und den Gesundheitszustand der Patienten weit über den Eingriff hinaus erfasst. Verglichen wurden in der Studie die Qualitäten der Behandlung von Prostatakrebszentren weltweit. Das PCO-Zentrum des Klinikums konnte das unabhängige Zertifizie-rungsinstitut OnkoZert in allen Kriterien überzeugen und wurde dafür nun mit dem internationalen Zertifikat ausgezeichnet.

Um den Patienten mit einem Prostatakarzinom die bestmögliche Behandlung zu ermöglichen, werden sie im Klinikum von einem interdisziplinärem Team aus Ex-pert:innen unterschiedlicher Fachbereiche betreut. „Mit der Studie können wir jetzt zudem sicherstellen, dass wir den Patienten durch die Operation auch langfristig eine gute Lebensqualität ermöglichen und sie beschwerdefrei ein ganz normales Leben führen können“, sagt Prof. Dr. Michael Truß, Direktor der Klinik für Urologie des Klinikums Dortmund. Zum Einsatz kommen bei den Eingriffen die modernsten, minimal-invasiven OP-Techniken sowie der OP-Roboter „Da Vinci“. Durch ihn können zum einen Nerven geschont werden, sodass u.a. die Kontinenz erhalten wird, zum anderen bleiben kleinere Narben zurück und der Patient hat postoperativ weniger Schmerzen.

Bereits seit 2009 wird das Prostatakarzinomzentrum des Klinikums durchgehend von der DKG zertifiziert. „Unsere Qualität mit der neuen Auszeichnung noch einmal auf internationaler Basis bestätigt zu bekommen, freut uns natürlich sehr“, so Prof. Truß. In der Studie werden unter anderem Angaben zur Inkontinenz und zur Magen-Darm-Funktion vor und nach dem Eingriff erhoben, wobei sich an dem Standard des International Consortium of Health Outcome Measurement (ICHOM) orientiert wird. Jeder Patient entscheidet selbst, ob er an der Studie teilnehmen möchte oder nicht. Getragen wird diese national von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG), dem Bundesverband Prostata Selbsthilfe (BPS) und dem unabhängigen Zertifizierungsinstitut OnkoZert.

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