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Land NRW fördert Augusta-Kliniken

12,9 Mio Euro für Verlegung der Geriatrie zum Standort Bochum-Mitte

Evangelische Stiftung Augusta am 28.04.22

Dem geplanten Umzug der Augusta-Geriatrie vom Standort Bochum-Linden nach Bochum-Mitte steht nun nichts mehr im Weg.

Am Montag überreichte Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, die offizielle Förderzusage an Thomas Drathen, Vorstand der Evangelischen Stiftung Augusta und Geschäftsführer der Augusta-Kranken-Anstalt, an Professor Dr. Alexander Petrides, Stiftungsvorstand und Ärztlicher Direktor sowie an Heike Lengenfeld-Brown, stellvertretende Stiftungsratsvorsitzende der Evangelischen Stiftung Augusta. Das Land fördert die Bündelung der Versorgung betagter und hochbetagter Menschen am Standort Bochum-Mitte mit insgesamt rund 12,9 Mio Euro.

Landesmittel für das Bochumer Augusta. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (r.) übergibt die Förderungszusage an das Augusta-Team (v. l. n. r.): Heike Lengenfeld-Brown, stv. Stiftungsratsvorsitzende der Evangelischen Stiftung Augusta, Prof. Dr. Alexander Petrides, Stiftungsvorstand und Ärztlicher Direktor, sowie Thomas Drathen, Vorstand der Evangelischen Stiftung Augusta und Geschäftsführer der Augusta-Kranken-Anstalt.

„Wir sind dankbar für die Unterstützung des Landes bei unserem Vorhaben, ältere Menschen aus der gesamten Region bestmöglich zu versorgen“, erklärt Thomas Drathen. „Die Geriatrie künftig an unserem Hauptstandort im Bochumer Zentrum zu unterhalten, rundet das Portfolio unseres Hauses sinnvoll ab und entspricht unserem Anspruch, Patientinnen und Patienten ganzheitlich und unter Hinzuziehung aller nötigen Fachabteilungen optimal zu behandeln.“ Bis Ende 2024/Anfang 2025 soll nun ein Neubau auf dem Gelände der Augusta-Kranken-Anstalt in Bochum-Mitte entstehen. Die Geriatrische Klinik wird damit nicht nur mit den modernsten Standards in der Stationsunterbringung und Versorgung von Patienten ausgestattet, sie profitiert dann von der Integration in bestehende Strukturen aller medizinischer Abteilungen unmittelbar vor Ort. Durch den Umzug werden aktuell noch einhergehende Fahrtwege für spezielle Diagnostik und Therapien, wie zum Beispiel Computer- oder Kernspintomographien, Herzuntersuchungen oder auch operative Eingriffe, künftig vermieden. Auch können dann in der Notaufnahme aufgenommene Patienten nach interdisziplinärer Entscheidung bei entsprechender Indikation unmittelbar geriatrisch betreut werden.

„Die Verlegung der Altersmedizin von Bochum-Linden an den Bochumer Hauptstandort der Augusta ermöglicht die Optimierung der medizinisch-interdisziplinären Versorgung älterer Menschen und maximiert die Verfügbarkeit vorhandener, aber knapper Ressourcen durch Wegfall von Doppelvorhaltungen an mehreren Standorten“, kommentiert der Chefarzt der Geriatrischen Klinik, Dr. Olaf Hagen, das neue Projekt. „Der Weg zur schnellen interdisziplinären Begutachtung von Patienten sowie zur ganzheitlichen medizinischen Versorgung an einem Standort scheint nun geebnet“, freut sich Geschäftsführer Drathen. „Wir forcieren jetzt die Umsetzung und werden mit Hochdruck an der Beantragung der Baugenehmigung arbeiten.“
Die Landesförderung ist Teil des Investitionsprogramms Krankenhaus-Einzelförderung. 2022 steht unter dem Förderschwerpunkt „Stärkung der patientenorientierten Versorgung im höheren Lebensalter (Altersmedizin)“.

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